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30./31.12.2003 - Letzte Aktualisierung: 31.12.2003 Mannschaft

Johan Pettersson verlässt den THW

Update #3 Aktualisierung vom 31.12. (#2) und vom 31.12. (#1)...

Johan Pettersson - hier im Spiel gegen Großwallstadt - wird den THW verlassen.
Klicken Sie zum Vergrößern! Johan Pettersson - hier im Spiel gegen Großwallstadt - wird den THW verlassen.
Johan Pettersson hat sich entschieden: Der schwedische Nationalrechtsaußen wird seinen Vertrag beim THW, der im Sommer ausläuft, nicht verlängern.
Uwe Schwenker: "Wir hatten heute Nachmittag ein Gespräch gehabt und hatten zu dem ordentlichen Angebot noch etwas drauf gepackt, eine Leistungsprämie. Ich bedaure Johans Entscheidung. Es war aber eine wichtige Entscheidung für den THW in wirtschaftlich schweren Zeiten, nicht über die Schmerzgrenze hinaus zu gehen und das Risiko zu minimieren. Soweit ich weiß, liegt Johan kein konkretes Angebot vor."

Noka Serdarusic: "Ich habe es leider schon vor dem Spiel erfahren, daher war meine Laune entsprechend. Natürlich wollten wir Johan behalten. Nun müssen wir sagen: Schade. Ich weiß, dass der Verein alles Mögliche getan hat. Ich möchte auch in Zukunft Handball in der Ostseehalle sehen und keine Insolvenz, daher kann man nicht alles machen."

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 31.12.2003:

Johan Petersson verlässt den THW Kiel

Schwedische Rechtsaußen lehnt den neuen Zwei-Jahresvertrag ab
Kiel - Johan Pettersson geht. Der Schwede wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Wie berichtet, hatte der THW Kiel seinem Rechtsaußen einen neuen Zwei-Jahresvertrag vorgelegt und eine Bedenkzeit bis zum Jahresende eingeräumt. Petersson hat sich gestern entschieden. Gegen den THW. "Ich bin mit dem Angebot unzufrieden." Er könne verstehen, dass der Verein Schmerzgrenzen hat. "Aber die habe ich auch." Mit dem neuen Vertrag, der eine Gehaltssteigerung von sieben Prozent vorsah, sei die überschritten worden. Uwe Schwenker gab die Trennung im Anschluss an das Bundesligaspiel gegen Großwallstadt bekannt. Leider müsse er Wasser in den Siegeswein gießen, sagte Kiels Manager. "Wir hätten Johan gern weiter bei uns gesehen, haben dem Spieler auch einen Vertrag angeboten, der ihm großen Respekt entgegenbringt und leistungsbezogen noch etwas draufgepackt, aber die Grenze ist überschritten. Es geht nicht um Personen, sondern um den THW."

Zukunftspläne hat Pettersson noch nicht. "Ich weiß überhaupt nicht, was ich machen soll." Möglich, dass der 30-Jährige mit seiner Frau Sofia und seinem Sohn Filip (3) nach Schweden zurückkehrt. Möglich auch, dass Pettersson noch einige Jahre in Spanien dranhängt. Einen Wechsel innerhalb der Bundesliga schließt Pettersson aus. Kontakte zu anderen Vereine gebe es nicht. "Ich spiele gerade meine beste Saison und wollte meine Karriere auch hier beenden", kann "Jochen" die Konsequenzen seiner Entscheidung noch gar nicht absehen. "Ich kann im Moment nicht klar denken und brauche erst einmal Abstand."

Bammel hat Pettersson auch vor dem letzten halben Jahr im THW-Dress. "Das wird keine einfache Zeit." Allerdings droht Pettersson, der in dieser Saison stets zu den Leistungsträgern gehörte, sicherlich nicht das Schicksal aus seinen Tagen bei der HSG Nordhorn. Da saß er ein halbes Jahr auf der Tribüne, als sein Wechsel zum THW bekannt wurde

(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 31.12.2003)

2. Aktualisierung vom 31.12.2003

Johan Pettersson hat auf seiner Homepage nun auch Stellung zu seiner Entscheidung genommen.

Lesen Sie hier die Johan Petterssons Gründe für seine Entscheidung...


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