THW-Logo
14./15.05.2010 - Letzte Aktualisierung: 15.05.2010 Bundesliga

Hart erkämpfter Arbeitssieg in Hannover

Bundesliga, 31. Spieltag: 14.05.2010, Fr., 19.45: TSV Hannover-Burgdorf - THW Kiel: 25:32 (15:15)
Update #2 KN-Bericht, Fotos, Stimmen und Spielbericht ergänzt...

Daniel Narcisse musste in Hannover für den Erfolg hoch springen.
Klicken Sie zum Vergrößern! Daniel Narcisse musste in Hannover für den Erfolg hoch springen.
Das war ein hartes Stück Arbeit: Der THW Kiel hatte am Freitagabend eine Halbzeit lang große Mühe mit dem Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf. Doch drei Treffer in den 90 Sekunden vor dem Pausenpfiff bedeuteten immerhin noch Gleichstand nach 30 Minuten, ehe das Kieler Tempospiel richtig auf Touren kam. Am Ende gewannen die Zebras nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte noch klar mit 32:25 (15:15). Bester Torschützen im Zebra-Dress waren Henrik Lundström, Christian Zeitz und Daniel Narcisse mit je sechs Treffern.
Überraschend musste THW-Trainer Alfred Gislason in der ausverkauften AWD-Hall nicht komplett auf seinen 450-Tore-Angriff Andersson/Jicha/Ilic verzichten: Filip Jicha machte sich mit warm und stand seinem Team zumindest als Siebenmeterschütze zur Verfügung.

Half seiner Mannschaft bei den Siebenmetern: Filip Jicha.
Klicken Sie zum Vergrößern! Half seiner Mannschaft bei den Siebenmetern: Filip Jicha.
Nach fünf Minuten kam der Tscheche in Diensten des THW erstmals zum Einsatz: Sicher verwandelte er den Strafwurf gegen den starken Meyer im TSV-Tor zur 2:1-Führung. Indes: Es lief nicht rund beim THW. In der Abwehr agierten die Kieler wie zuletzt gegen Lübbecke zu zahm, im Angriff fand Dominik Klein ein ums andere Mal seinen Meister in Meyer. Jurdz, Lehnhoff und Friedrich brachten die Gastgeber mit einem Dreierpack mit 4:2 in Führung, ehe es übersichtlich auf der Platte wurde. Beinahe nacheinander durften Stelmokas, Anic und Jonsson für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen, die entstandenen Freiräume nutzte der agile Daniel Narcisse zum Anschlusstreffer. Doch noch in Unterzahl stellte Jurdz den alten Abstand wieder her, ehe der ehemalige Flensburger Torge Johannsen seine Farben sogar mit drei Toren in Führung bringen konnte. An der Seitenlinie war Gislason derweil längst aktiver als sein Abwehrverbund, hinter dem Omeyer wenig Gelegenheit zum Auszeichnen bekam. Die Folge: Nach 13 Minuten wurde der erfahrene Oldie Peter Gentzel auf die Platte geschickt, doch auch er konnte hinter der zu passiven Abwehr nicht glänzen.

Dominik Klein agierte ein wenig glücklos und wurde früh durch Henrik Lundström ersetzt.
Klicken Sie zum Vergrößern! Dominik Klein agierte ein wenig glücklos und wurde früh durch Henrik Lundström ersetzt.
Die Gastgeber schnupperten indes an der Sensation - nach 17 Minuten führten sie weiterhin mit drei Toren. Gislason zog die Grüne Karte, brachte Zeitz nun auch in der Abwehr. Kurz darauf - Friedrich hatte das 12:9 für die TSV erzielt - beorderte der Kieler Trainer seine Defensive in die offenive 3-2-1-Variante, in der Lund als Speerspitze für Druck sorgen sollte. Außerdem ersetzte Gislason den glücklosen Dominik Klein durch Henrik Lundström. Ein guter Shcachzug, wie sich wenig später heraus stellen sollte - allerdings hatte der Kieler Linksaußen beim 10:12 auch Glück, dass Meyer den Ball selbst ins Tor lenkte. Trotzdem schienen die Maßnahmen nun zu greifen, als Sprenger nach 23 Minuten den 11:12-Anschluss herstellte, zog Hannovers Coach Frank Carstens seine Auszeit-Option, um die Heim-Mannschaft auf die neu gestaffelte THW-Defensive einzustellen. Das gelang mit Erfolg: Brack und Johannsen erhöhten wieder auf 14:11, ehe Zeitz in seiner unnachahmlichen Art einen Ball "klaute" und ihn zum Anschluss verwandelte. Die Hannoveraner konterten mit Firedrichs 15:12, und der Jubel in der AWD-Hall kannte keine Grenzen, als Meyer erst einen Siebenmeter von Jicha und dann auch noch den Nachwurf von Lundström parieren konnte (28.). Drei Tore Abstand zum THW - bei der TSV träumt man von einer Halbzeit-Führung gegen den Rekordmeister.
Börge Lund machte in der 3-2-1-Abwehr und auf der Mitte Druck.
Klicken Sie zum Vergrößern! Börge Lund machte in der 3-2-1-Abwehr und auf der Mitte Druck.

Doch der THW wollte sich damit noch längst nicht abfinden: Palmarsson schnappte sich einen Jonsson-Pass und schickte Lundström auf die Gegenstoßreise zum 13:15, Narcisse bediente 45 Sekunden später den Linksaußen mustergültig, Lundström überwand Meyer zum 14:15, ehe Palmarsson kurz vor der Halbzeitsirene doch noch der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich gelang. Drei Kieler Tore in 90 Sekunden ließen die starken Gastgeber mit gesenkten Köpfen in die Kabine schleichen, während der THW spät, aber nicht zu spät in die Spur gefunden hatte.

Die zweite Hälfte begann der THW wieder mit Omeyer im Tor - die offensive Deckungsvariante behielt Gislason bei. Lundström verwandelte einen Abpraller zur ersten Kieler Führung nach Jichas 2:1 in der fünften Minute, doch die TSV konterte auch Sprengers 17:16 postwendend. Narcisse drückte sich zum 18:17 durch die Abwehr, und als Ahlm kurz darauf seinen einzigen Treffer erzielte, waren die Zebras zum ersten Mal in dieser Partie mit zwei Toren in Führung (36.). Als Narcisse zwei Minuten später den ball zum 21:19 ins Netz hämmerte, begann die spielentscheidende Phase: Jonsson blieb zweimal mit Pässen in der Kieler 3-2-1-Deckung hängen, was Lundström und Sprenger mit zwei sicher verwandelten Gegenstößen bestraften.
Christian Zeitz erzielte sechs Tore und bot vor allem in der zweiten Hälfte eine bärenstarke Partie.
Klicken Sie zum Vergrößern! Christian Zeitz erzielte sechs Tore und bot vor allem in der zweiten Hälfte eine bärenstarke Partie.
Dann kaufte sich Gentzel den Siebenmeter von Lehnhoff, ehe Sprenger mit einem Eckball (!) Christian Zeitz fand, der sich zum 24:19 durch die TSV-Abwehr "wackelte". Die Hannoveraner reagierten auf diesen Torhagel nervös, zwei technische Fehler der Niedersachsen nutzten Zeitz und Narcisse zum 26:19 - die mitgereisten THW-Fans begannen mit der Hymne "Shcwarz und Weiß" die Auswärtssieg-Feierlichkeiten. Spätestens als erneut der starke Zeitz einnetzen konnte (48.), waren die Punkte beim 27:19 verteilt. Elf Minuten hatte die THW-Abwehr keinen Gegentreffer mehr zugelassen, in diesen elf Minuten hatten die Zebras mit sieben Toren die Weichen auf Sieg gestellt. Da nun auch Omeyer einiges zu fassen bekam, geriet der Erfolg nicht mehr in Gefahr. Gislason wechselte ein wenig durch, so dass auch Daniel Wessig wieder ein wenig Bundesliga-Luft schnuppern durfte. Als Klein sein "TSV-Trauma" mit dem Tor zum 32:25-Endstand längst besiegt hatte, standen die Zuschauer in der AWD-Hall längst und zollten beiden Mannschaften für eine gute Partie ihren Respekt.
Ein starkes Spiel machte auch Henrik Lundström.
Klicken Sie zum Vergrößern! Ein starkes Spiel machte auch Henrik Lundström.

Letztlich hat der THW doch noch souverän die zwei Punkte beim Aufsteiger einfahren können. Nun bleibt den Zebras eine Woche Zeit, um die Wehwehchen der Terminhatz der vergangenen Wochen auszukurieren, ehe das erste Endspiel des Jahres auf dem Plan steht: Am kommenden Sonnabend empfängt der HSV Hamburg den THW Kiel in der Hamburger 02-World - und tausende THW-Fans werden dem Rekordmeister beim Sturm auf den Gipfel beim Public Viewing im Vereinsheim der FT Vorwärts an der Moorteichweise und in der Forstbaumschule die Daumen drücken. Auf geht's Zebras - der Endspurt ruft. Und Endspurt-Zeit ist Zebra-Zeit!

(Christian Robohm)

Lesen Sie bitte auch den ausführlichen Spielbericht der Kieler Nachrichten.

Stimmen zum Spiel:

TSV-Trainer Frank Carstens:
Der Sieg war verdient, der THW hatte den längeren Atem und hat das Spiel zum Schluss dominiert. Wir wollten die positiven Eindrücke dieser Saison wiederholen. In der ersten Halbzeit haben wir angstfrei gespielt, mutig abgeschlossen und kernig verteidigt. Bei dieser Personalsituation bin ich zufrieden. In der ersten und zweiten Halbzeit hatten wir weite Phasen, in denen wir gut gespielt haben. Es war das dritte Spiel in sechs Tagen, eine Energieleistung meiner Mannschaft. Morgen haben wir frei.
THW-Trainer Alfred Gislason:
Ich bin froh, hier überhaupt gewonnen zu haben. Es war ein sehr schweres Spiel. Wir haben zu Beginn zu passiv gespielt, und auch die Torwartleistung war auf der anderen Seite beser. Ohne Ilic, Andersson und Jicha, den ich nur für die Siebenmeter mitgenommen habe, war es sehr schwer. Auch Christian Zeitz kam zunächst nicht richtig ins Spiel, da er etwas krank ist.

In der ersten Halbzeit sind wir schlecht ins Spiel gekommen und lagen vier Tore zurück. Wir hatten Glück, mit einem Unentschieden in die Halbzeit zu gehen. In der zweiten Halbzeit war die Abwehr besser, aber das lag auch daran, dass Hannover viele Ausfälle hat und einige Spieler müde wurden. Im Angriff haben wir dann aber viel mehr Druck gemacht. Narcisse und Zeitz sind viel besser ins Spiel gekommen. Wir haben gewonnen, aber es war sehr hart erkämpft.

Hätten wir heute verloren, wäre die Meisterschaft vorbei gewesen. Ich habe wochenlang darum gekämpft, dass in Bezug auf das Hamburg-Spiel Ruhe einkehrt. Jetzt haben wir Zeit, uns auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Filip Jicha wird einsatzfähig sein. Bei Momir Ilic entscheidet sich das am Montag. Heute war es auch wichtig, dass ich Daniel Narcisse Pausen geben konnte. Auch er ist nach seinen ganzen Verletzungen nicht ganz fit. Hamburg ist ein schönes Spiel für uns.

THW-Kapitän Marcus Ahlm:
Marcus Ahlm freut sich auf das Saisonfinale.
Klicken Sie zum Vergrößern! Marcus Ahlm freut sich auf das Saisonfinale.
In der ersten Halbzeit haben wir uns besonders in der Abwehr sehr schwer getan und vorne bei den Gegenstößen viele Bälle weggeworfen. Wir wollten schnell spielen und so zu Toren kommen, das ist uns aber nicht gelungen.

Wir wussten, dass wir zu passiv waren, die Torhüter konnten so auch nichts halten, deshalb haben wir dann auf eine 3:2:1-Deckung umgestellt. Das ist dann viel besser gelaufen.

[Zu Ilic und Jicha:]
Die Chance ist ganz gut, dass sie gegen den HSV wieder spielen können. Jicha hätte heute nicht spielen können, aber wir hoffen, dass es in einer Woche klappt. Die zweite Halbzeit hat heute gezeigt: Wenn es eng wird, müssen und können wir zusammenrücken. Jetzt können wir uns eine Woche auf den HSV vorbereiten, danach auf das EHF-Final-Four - wir freuen uns richtig auf das Saisonfinale.

TSV-Spieler Daniel Brack:
Am Anfang hatten wir den THW sehr gut im Griff. Jendrik Meyer hat sehr gut gehalten, und wir haben auch vorne sehr gut gespielt. Mit der Kieler Umstellung auf die 3:2:1-Deckung sind wir dann ins Schwimmen geraten, das hat gerade Börge Lund sehr gut gemacht.

31. Spieltag: 14.05.10, Fr., 19.45: TSV Hannover-Burgdorf - THW Kiel: 25:32 (15:15)

Logo TSV Hannover-Burgdorf:
Meyer (1.-48., 9/1 Paraden), Hübe (48.-60., 3 Paraden); Johannsen (5), Jonsson (4), Pauzuolis, Jurdz (4), Stelmokas (3), Lehnhoff (2/1), Rydergard, Brack (2), Fautek, Bergmann, Friedrich (5); Trainer: Carstens
Logo THW Kiel:
Omeyer (1.-13., 30.-60., 10 Paraden), Gentzel (13.-30. und 1 Siebenmeter, 2/1 Paraden); Lund (2), Wessig, Lundström (6), Anic, Sprenger (4), Ahlm (1), Reichmann, Zeitz (6), Palmarsson (3), Narcisse (6), Klein (1), Jicha (3/3); Trainer: Gislason
Schiedsrichter:
Christopher Biaesch / Frank Sattler
Zeitstrafen:
TSV: 4 (Stelmokas (8.), Jonsson (9.), Pauzuolis (49.), Rydergard (57.));
THW: 1 (Anic (9.))
Siebenmeter:
TSV: 2/1 (Gentzel hält Lehnhoff (40.)) ;
THW: 3/2 (Meyer hält Jicha und auch den Nachwurf von Lundström (28.))
Spielfilm:
1. Hz.: 1:1 (4.), 2:2 (6.), 4:2 (9.), 4:3 (10.), 7:5 (12.), 8:5 (14.), 9:6 (15.), 10:7 (18.), 11:9 (20.), 12:11 (23.), 14:11 (26.), 15:12 (27.), 15:15;
2. Hz.: 15:16 (31.), 16:17 (34.), 19:21 (38.), 19:23 (40.), 19:25 (44.), 19:27 (48.), 20:28 (51.), 22:28 (54.), 23:30 (57.), 25:32.
Zuschauer:
4550 (ausverkauft) (AWD-Hall, Hannover)
Spielgrafik:
Spielgrafik

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 15.05.2010:

Rettung in der zweiten Halbzeit

THW stand beim mühsamen 32:25-Sieg in Hannover lange am Rande einer Niederlage - Drei freie Tage
Hannover. Mit einem mühsamen 32:25 (15:15)-Sieg beim TSV Hannover-Burgdorf übernahm der THW Kiel gestern mit 56:6 Punkten die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga. Für eine Nacht. Heute kann der HSV Hamburg (55:5) mit einem Sieg beim TuS NLübbecke wieder Platz eins übernehmen.

Nüchterne Zahlen, die sich die "Zebras" in einem Nervenspiel hart verdienen mussten. Nach 23 Sekunden hatte Daniel Narcisse in der mit 4400 Zuschauern ausverkauften AWD-Hall zum 1:0 getroffen. Ein Auftakt nach Maß, der ein Strohfeuer blieb. In der 18. Minute führten die Hannoveraner mit 11:7 und die Meisterschaft, sie schien sich überraschend in Niedersachsen zu entscheiden. Dabei hatte vieles auf einen Spaziergang des Rekordmeisters hingedeutet. Die Gastgeber hatten bei einem kraftraubenden Unentschieden in Minden (27:27) den Klassenerhalt perfekt gemacht, aber mit Jacek Bedzikowski den Abwehrchef und mit Ex-Zebra Piotr Przybecki ihren zweitbesten Schützen (106 Tore) verloren. Beide hatten sich verletzt in den Dienst in der Mannschaft gestellt, gegen Kiel schauten sie nur zu. Doch ihr Fehlen fiel nicht auf.

Mit großer Leidenschaft bot das Team von Frank Carstens ("Wir haben angstfrei gespielt") dem hohen Favoriten die Stirn. Einem Favoriten, der in der ersten Halbzeit von der Rolle war. In der Abwehr viel zu brav, im Angriff ein Fehlerfestival - im THW-Dress erreichte bis zur Pause keiner Normalform. Thierry Omeyer, nach 13 Minuten ausgewechselt. Christian Zeitz, von einer Magen-Darm-Grippe gebeutelt, nach drei Fehlwürfen (15.) raus. Dominik Klein, der mehrfach frei an Schlussmann Jendrik Meyer scheiterte, handelte sich gar ein intensives Einzelgespräch mit seinem erbosten Trainer Alfred Gislason ein, dessen Inhalt die ersten fünf Zuschauerränge im Wortlaut miterlebten. Igor Anic, der Zeitz in der Deckung ersetzen sollte, verteidigte ungeschickt. Die Auswahl der Namen ist beliebig, keiner fand zu sich. Auch Börge Lund nicht, der Regie führen sollte. Aber wie soll das ohne Spielpraxis klappen? Dem Norweger fehlte der Mut und dem THW so das Tempo.

Etwas besser wurde es erst, als Kiel in der 20. Minute die Deckung auf die offensive 3:2:1-Variante umstellte und im Angriff Henrik Lundström und Aron Palmarsson trafen. Der Isländer hämmerte in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit den Ball zum 15:15 in die Maschen. Immerhin. Auf Augenhöhe hatten sich die Kieler mit dem TSV zuletzt in der 5. Minute (2:2) bewegt. Mit Palmarsson auf der Mitte und endlich der richtigen Einstellung starteten die Kieler in die zweite Halbzeit, in der sie dann schnell für klare Verhältnisse sorgten. Als Christian Sprenger sich einen Fehlpass schnappte und Lundström zum 22:19 für Kiel auf die Reise schickte, lag das Gislason-Team erstmals mit drei Toren vorne. Sekunden später sorgte Sprenger für das 23:19, dann parierte Peter Gentzel einen Siebenmeter von Lars Lehnhoff, Zeitz traf erst zum 24:19, dann zum 25:19, die Vorentscheidung gegen ermattete Hausherren war gefallen. Auch ohne Filip Jicha, der trotz Zerrung in der rechten Wade mitgereist war, um die Siebenmeter zu verwandeln. "Ich bin froh, dass wir hier überhaupt gewonnen haben", meinte ein sichtlich gezeichneter Gislason, der den Siegern anschließend drei freie Tage spendierte.

(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 15.05.2010)


(14./15.05.2010) Ihre Meinung im Fan-Forum? Zur Newsübersicht Zur Hauptseite