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17./18.12.2010 - Letzte Aktualisierung: 18.12.2010 Bundesliga

THW empfängt Altmeister VfL Gummersbach am Sonntag

Update #1 KN-Vorbericht ergänzt ...

Das Team des VfL Gummersbach.
Klicken Sie für weitere Infos! Das Team des VfL Gummersbach.
Das Kalenderjahr 2010 geht in seine letzten zwei Wochen, doch statt eines geruhsamen Jahresausklangs warten auf die Handballer des THW Kiel noch vier Bundesligaspiele. Bevor es am Mittwoch zum zweiten Mal binnen einer Woche zum TuS N-Lübbecke geht, empfangen die "Zebras" am Sonntagnachmittag den Altmeister VfL Gummersbach mit den ehemaligen Kielern Adrian Wagner, Christoph Schindler und Igor Anic. Angepfiffen wird das Traditionsduell um 15.00 Uhr in der Sparkassen-Arena-Kiel, Sport1 überträgt live und kostenpflichtig übers Internet.
Gemeinsam sind wir stark: Das Motto der Handballer des VfL Gummersbach ist Programm. Trotz großer Finanzsorgen spielt der Traditionsclub wieder mit im Konzert der Großen.

Ex-"Zebra" Igor Anic kam nach seinen neun Toren zum Saisonauftakt in Lemgo kaum noch zum Zug.
Klicken Sie für weitere Infos! Ex-"Zebra" Igor Anic kam nach seinen neun Toren zum Saisonauftakt in Lemgo kaum noch zum Zug.
Als man Sead Hasanefendic vor der Saison nach seinen Zielen mit dem VfL Gummerbach befragte, war der als "harter Hund" bekannte Trainer für ein paar Momente samtweich. Man wolle in allen drei Wettbewerben so weit kommen wie möglich, gab der Kroate zu Protokoll. "Vor allem aber wollen wir anknüpfen an das vergangene Jahr, an die großartige Kollektivleistung der Mannschaft." Das Kollektiv hatte den Traditionsclub wieder in das Konzert der Großen zurückgeführt, mit Platz fünf hatten sich die Gummersbacher in der TOYOTA Handball-Bundesliga erneut für den internationalen Wettbewerb qualifiziert.

Auf europäischer Ebene hat sich der VfL längst wieder freigespielt, mit dem EHF-Pokal-Sieg in der Saison 2008/2009 und dem Erreichen des Finales im DHB-Pokal waren die Oberbergischen in die Erfolgsspur zurück gekehrt; in der vergangenen Spielzeit hatte man mit dem Sieg im Europapokal der Pokalsieger und der erneuten Qualifikation für das DHB-Final-Four (unter anderem mit dem viel beachteten Sieg gegen den THW Kiel) den VfL endgültig wieder auf der Handball-Karte erscheinen lassen.

Der neue Torhüter Vjenceslav Somic ist einer von nun vier Kroaten im Kader des VfL Gummersbach.
Der neue Torhüter Vjenceslav Somic ist einer von nun vier Kroaten im Kader des VfL Gummersbach.
Und trotzdem mussten Hasanefendic und Co. auch vor dieser Spielzeit wieder namhafte Spieler ziehen lassen - wie schon so oft in der jüngeren Vergangenheit. Kreisläufer und Kapitän Robert Gunnarsson verließ die Oberbergischen in Richtung Mannheim, und Steffen Fäth schloss sich der HSG Wetzlar an. Kurz vor der Saison verlor der VfL auch noch seinen Spielmacher: Viktor Szilagyi ging zur SG Flensburg-Handewitt und kehrte damit zurück in den Norden, wo er zwischen 2005 und 2008 mit dem THW Kiel alles gewonnen hatte, was es auf Vereinsebene zu gewinnen gibt. Hinter vorgehaltener Hand munkelte man damals, der VfL habe Szilagyi auch aus finanziellen Gründen nahezu kampflos an den Bundesliga-Konkurrenten abgegeben. Denn nach wie vor stehe es um die Finanzen nicht gut bei dem Traditionsverein. Die Lizenz gab es vor dieser Spielzeit nur mit Auflagen, in der Sommerpause trennte man sich aus Spargründen auch vom "Rolf Körting des VfL", dem Hallensprecher Thomas Kalus, der über zehn Jahre lang die Stimme der Eugen-Haas-Halle und der Lanxess-Arena war. Geschäftsführer Axel Geerken beruhigte vor der Saison die Fans des VfL, die nach den Problemen der Vorsaison - Spieler hatten auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten müssen, weil der Verein so klamm war - wieder um ihren Club fürchteten: "Die Hausaufgaben aus dem Lizenzverfahren haben wir erledigt. Weiterhin haben wir im Laufe der Saison Auflagen zu erfüllen, aber ich bin überzeugt, dass wir auch das schaffen", so Geerken, der im Februar dieses Jahres seine Arbeit beim VfL aufgenommen hatte. "Es gibt viel zu tun, viele Baustellen, aber die sind alle sehr interessant", beschrieb Geerken die Situation in Gummersbach.

Kreisläufer-Talent Patrick Wiencek kam von TuSEM Essen.
Kreisläufer-Talent Patrick Wiencek kam von TuSEM Essen.
Zunächst einmal musste der Geschäftsführer seinem Trainer Ersatz für die hochkarätigen Abgänge beschaffen. Geerken und Hasanefendic wurden unter anderem in Kiel fündig: Kreisläufer Igor Anic wechselte von der Förde zum VfL. "Igor Anic kommt vom THW Kiel und ist französischer Nationalspieler. Das sind zwei Prädikate, die für sich sprechen", hatte Geerken ihn vor der Saison gelobt. Doch so richtig zum Zug kam Anic bisher nicht: Erst 22 Treffer erzielte der junge Franzose in der wenigen Einsatzzeit, die ihm Hasanefendic in der TOYOTA Handball-Bundesliga bisher zugestanden hat. Das Problem: Mit Jörg Lützelberger und dem 21-jährigen Nationalspieler Patrick Wiencek, der von TuSEM Essen kam, hat Anic gleich zwei Konkurrenten am Kreis. Dritter Neuzugang ist der 26-jährige kroatische Nationalspieler Josip Valcic, der von RK Zagreb zum VfL kam. "Ein sehr dynamischer Spieler", beschreibt Geerken die Fertigkeiten des Mittelmanns. Ebenfalls aus Zagreb zog es den kroatischen Torhüter Vjenceslav Somic zum VfL, der den nach Saisonende zu den Rhein-Neckar Löwen wechselnden Goran Stojanovic entlasten soll. Zuletzt verpflichtete der VfL Barna Putics, der zuletzt beim Bundesliga-Absteiger GWD Minden spielte (siehe auch Gegnerkader Gummersbach).

Linkshänder Adrian Pfahl hat sein WM-Ticket so gut wie sicher und überzeugt auch in  der Liga mit bislang 88 Saisontreffern.
Linkshänder Adrian Pfahl hat sein WM-Ticket so gut wie sicher und überzeugt auch in der Liga mit bislang 88 Saisontreffern.
Neues Aushängeschild des VfL Gummersbach ist aber Nationalspieler Adrian Pfahl: Der 28-Jährige galt bis zu seinem Engagement beim VfL als Spätstarter - jetzt ist er als Haupttorschütze eine der wichtigsten Stützen im System Hasanefendic. "Im Europapokal wollen wir wieder ins Finale", hat Pfahl das neue Selbstbewusstsein beim VfL verinnerlicht, "und in der Liga ist es nicht unmöglich, am Ende zwischen Platz fünf und sieben zu landen" Deshalb passte auch die knappe 29:30-Niederlage in Hannover im Oktober so gar nicht ins Konzept. "Das war ganz schlecht von uns", ging Pfahl mit seinen Teamkameraden ins Gericht, "das sind Pflichtaufgaben, die wir erfolgreich lösen müssen." Dass die Gummersbacher auch in diesem Jahr die Großen ärgern können, bewiesen sie auch bei den denkbar knappen Niederlagen gegen die Füchse (32:34), die SG Flensburg-Handewitt (28:29) und zuletzt bei den Rhein-Neckar Löwen (34:36) (siehe auch Gegnerkurve Gummersbach und Tabelle der TOYOTA-HBL). Doch auf der Gegenseite stand auch das peinliche Pokal-Aus bei der HBW Balingen-Weilstetten. "Wir wollen uns in diesem Jahr festigen, und übernächstes Jahr greifen wir richtig an", sagt Hasanefendic. Auch ohne die ganz großen Namen. Denn, und das wird der Trainer nicht müde zu betonen, der Star beim VfL sei eben das Kollektiv.

Der THW Kiel wird auf jeden Fall gewarnt sein, nicht nur aufgrund der letztjährigen Pokalschlappe in der Eugen-Haas-Halle. Auch in der Sparkassen-Arena verkauften sich die Oberbergischen stets teuer. Im September 2006 kassierten die "Zebras" gegen den ehemaligen Rekordmeister gar ihre bislang vorletzte Bundesliga-Heimniederlage - beim 37:39 brillierten auf Seite des damals noch von Alfred Gislason trainierten VfL die beiden heutigen Kieler Daniel Narcisse und Momir Ilic, die mehr als die Hälfte der Gästetreffer markierten. Aber auch in der vergangenen Saison bedurfte es erst einer klaren Leistungssteigerung des THW in der zweiten Halbzeit, ehe man nach Pausenrückstand noch relativ deutlich mit 36:29 siegte (siehe auch Gegnerdaten Gummersbach).

Die Schiedsrichter am Sonntag in der Sparkassen-Arena-Kiel sind Ralf Damian und Frank Wenz.

(Christian Robohm / Sascha Krokowski)

Dieser Vorbericht wird wie gewohnt ständig aktualisiert...

Bitte lesen Sie auch

 

Aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports:

VfL Gummersbach erhält eine neue Halle

Was haben TV-Moderator Jürgen Domian, die Fernseh-Ulknudel Hella von Sinnen und Handball-Bundestrainer Heiner Brand gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, aber sie alle wurden in Gummersbach geboren. Doch zu Weltruhm verhalf der 54.000-Einwohner-Stadt wohl nur Heiner Brand: In den 1970er Jahren war der heutige Bundestrainer Teil der weltberühmten Mannschaft, die von 1973 bis 1976 viermal in Folge Deutscher Meister wurde, 1970, 1971 und 1974 den Europapokal der Landesmeister - Vorläufer der heutigen Champions League - holte, und 1978 und 1979 das Double aus DHB-Pokalsieg und dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger feiern durfte. Diese Mannschaft machte aus dem kleinen Städtchen im Bergischen Land die Handballer-Stadt, diese Mannschaft machte die kleine Kommune in der Nähe von Köln zu einer der bekanntesten Sport-Zentren ihrer Zeit. Gummersbach ist Handball - und Handball ist auch immer noch Gummersbach, auch wenn der VfL nie wieder an diese glorreiche Epoche anknüpfen konnte. Und so gehört der VfL natürlich auch heute noch wie selbstverständlich zum Stadtbild, dessen Geschichte bis in das 11. Jahrhundert zurückreicht. Wahrzeichen der Stadt ist der im 11. Jahrhundert errichtete so genannte Bergische Dom. Früher war auch das "Steinmüller-Gelände" eines der wichtigsten Areale der Stadt. In den Hochzeiten der L. & C. Steinmüller GmbH beschäftigte das Unternehmen im Dampfkessel- und Anlagenbau bis zu 5.000 Menschen. Nach dem Verkauf des 1855 gegründeten Unternehmens an Babcock Borsig ging es schnell bergab: 2002 war die Industriegeschichte der Stadt tatsächlich nur noch Geschichte: Nach der Insolvenz von Babcock Borsig drohte das riesige Steinmüller-Gelände am Rand des Zentrums zu verfallen. Die Stadt kaufte daraufhin das Gelände für vier Millionen Euro, riss einen Großteil der Fabrikhallen ab und plante dort einen neuen "Stadtteil". Der Campus Gummersbach der Kölner Fachhochschule fand dort bereits sein Zuhause, ein Einkaufszentrum und eine Firmenzentrale sollen dort für Leben sorgen - und auch der VfL Gummersbach soll in wenigen Jahren dort eine neue Heimat gefunden haben.

Noch ist für Handball-Fans in allen Teilen der Welt ein unscheinbares Gebäude gegenüber des Stadttheaters der Nabel Gummersbachs: In der Eugen-Haas-Halle wurden schon viele große "Schlachten" auf der Platte ausgetragen. Die nach dem ehemaligen VfL-Präsidenten benannte Halle hat noch heute den Charme einer großen Schulsporthalle, doch auch der THW musste im vergangenen Jahr schmerzhaft erfahren, was in der engen, dichten Atmosphäre der nur 2100 Zuschauer fassenden Halle möglich ist: Im Viertelfinale des DHB-Pokals verloren die Zebras an der Moltkestraße mit 28:35 und verpassten dadurch die Möglichkeit, in Hamburg ihren Titel zu verteidigen. Die hitzige Atmosphäre war auch der Grund, warum der VfL nach seinem kompletten Köln-Intermezzo in der Saison 2007/2008 wieder in seine Heimatstadt zurückkehrte und seitdem dort wieder einen Großteil der Spiele austrägt.

Doch die Kapazität der Eugen-Haas-Halle reichte zuletzt längst nicht mehr aus, um das Aushängeschild der Stadt konkurrenzfähig zu halten. Jahrelang wurde deshalb ein Hallen-Neubau diskutiert, immer wieder wurden die Pläne verworfen. Im Mai dieses Jahres gab es dann den Durchbruch: Die Stadträte sprachen sich für einen Neubau auf dem Steinmüllergelände aus. Direkt neben der Halle32, eines der letzten noch stehenden Gebäude aus der "L. & C. Steinmüller GmbH"-Zeit, soll eine neue Multifunktionsarena entstehen. "Die Entscheidung des Stadtrats, die Halle zu bauen, war elementar wichtig für die Zukunft des VfL", betont VfL-Geschäftsführer Axel Geerken, "das bietet uns ganz neue Perspektiven". Nach momentanem Stand gehe er davon aus, dass die Gummersbacher ab der Saison 2012/2013 in der neuen Halle, die dann 4000 Zuschauern Platz bieten soll, auf Punktejagd gehen können. Mit dem Baubeginn wird im kommenden Jahr gerechnet, rund neun Millionen Euro soll die Arena kosten. "Bis 2012 wollen wir uns zwar weiter konsolidieren, aber auch möglichst weiter sportliche Erfolge feiern - um dann, mit der neuen Halle im Rücken, auch in der Bundesliga vorne anzugreifen", ist Geerken optimistisch, dass so der Handball in Gummersbach wieder eine Zukunft hat - und der Stadt ihr Wahrzeichen erhalten bleibt.

(aus dem offiziellen THW-Bundesliga-Magazin "zebra", von living sports)

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 18.12.2010:

VfL mit Selbstbewusstsein

Nächster Gegner des THW Kiel lieferte zuletzt den Rhein-Neckar Löwen einen großen Kampf
Kiel. Rechtzeitig vor den Feiertagen wird es in der Arena des Handballmeisters THW Kiel herzlich. Zumindest vor dem Anpfiff der morgigen Bundesliga- Partie gegen den VfL Gummersbach (15 Uhr), kehren doch gleich vier Ex-"Zebras" zurück.

Manager Axel Geerken und das Spielertrio Christoph Schindler, Igor Anic und Adrian Wagner stellen sich mit ihrem neuen Club vor. Einem, dem das Marktforschungsinstitut "Sport + Markt" gerade als einen der bekanntesten Europas ermittelte. Die Oberbergischen liegen demnach mit einem Bekanntheitsgrad von 69 Prozent auf Platz zwei hinter dem THW (73). Zuletzt sorgte der zwölfmalige Meister, der seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, auch wieder auf dem Spielfeld für positive Schlagzeilen. Das von Sead Hasanefendic betreute Team gewann im Mai den EHF-Cup, im Jahr zuvor den Cup der Pokalsieger. Jenseits der Halle durchlebt der Bundesliga-Achte aber weiter eine Achterbahnfahrt. So nimmt der Aderlass kein Ende. Zuletzt entschied sich Torhüter Goran Stojanovic, zum Saisonende eine Ausstiegsklausel zu nutzen und einen lukrativen Drei-Jahres-Vertrag bei den Rhein-Neckar Löwen zu unterschreiben. Da den 33-Jährigen der Rücken ernsthaft plagt und die Mannheimer angeblich 250 000 Euro Ablöse bezahlten, hinterlässt dieser Abschied aber nicht nur weinende Augen.

Auch die Kommandobrücke hat ein neues Gesicht. Um den Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln zu retten, legte Claus Horstmann, in Personalunion Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrates, sein Amt nieder. Für den 45-Jährigen fand sich ein Ersatz, dem Insider hohe Kompetenz bescheinigen: Götz Timmerbeil. Der Wirtschaftsprüfer kennt nicht nur die Bilanzen des VfL, er kennt auch das Städtchen Gummersbach. Hier war er Schützenkönig und mit der C-Jugend Deutscher Meister. Für positive Schlagzeilen sorgten zuletzt auch einige Spieler. So hat Linkshänder Adrian Pfahl gute Chancen, die WM als Aktiver zu erleben. Schindler findet sich erstmals im erweiterten Aufgebot wieder, und Patrick Wiencek deutete an, für Höheres berufen zu sein. Nicht nur Bundestrainer Heiner Brand schwärmt von dem 21-Jährigen, der am Kreis die klare Nummer eins vor Anic ist. "Er ist zudem ein richtig feiner, bescheidener Typ", lobte Wagner den blonden Hünen, der aus Essen gekommen war.

Mit Wagner freut sich die ganze Mannschaft auf das Gastspiel. "Der THW hat zwar wegen der vielen Verletzten einige Probleme, aber wenn 10 000 Leute ihn anfeuern, werden die Köpfe ganz schnell frei." In Kiel zu spielen sei einfach, sagte der Linksaußen, der mit den "Zebras" zweimal Meister wurde. "Da haben wir keinen Druck." Zudem hätten sie durch die starke Vorstellung bei den Löwen Selbstbewusstsein getankt. Zwar verloren die Gummersbacher am Sonntag mit 34:36, führten aber auf der Ziellinie noch mit 33:31.

Entsprechend viel Respekt hat Trainer Alfred Gislason vor seinem Ex-Klub. "Sie spielen mit viel Geduld und sind in der Abwehr sehr aggressiv." Mit Deckungen nach VfL-Strickmuster hatten die Kieler zuletzt große Probleme. Auch, weil die Unparteiischen Übergriffe nicht entsprechend ahndeten. "Es wird nicht mit gleichem Maß gepfiffen", sagte Gislason, nachdem er Videos der Arbeitssiege gegen Lübbecke und Magdeburg studiert hatte. "Eine technisch saubere Abwehr, wie wir sie spielen, wird bestraft, weil Schauspielerei belohnt wird." Zudem vermisse er den nötigen Schutz für Christian Zeitz und Filip Jicha. "Sie sind Freiwild."

(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 18.12.2010)

 


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    So., ab 14.50 Uhr: THW Kiel - VfL Gummersbach
    live aus der Sparkassen-Arena-Kiel
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    So., ab 15.00 Uhr: Liveeinblendungen THW Kiel - VfL Gummersbach
    (geplante Einblendungen um 15.00 Uhr, 15.20 Uhr, 15.30 Uhr, 15.40 Uhr, 16.00 Uhr, 16.20 Uhr und in der Schlussphase gegen 16.30 Uhr in Konferenz mit dem Spiel Lemgo gegen Hamburg; Nachberichte um 17.00 Uhr, 17.30 und 18.00 Uhr; Reporter ist Rudi Dautwiz)
    Tip: Welle Nord kann man auch im Internet live hören!
  • KN-Logo Internet:
    Die Kieler Nachrichten bieten einen Live-Ticker an unter www.kn-online.de/thw.
  • Internet:
    Eine Übersicht über verschiedene Live-Ticker finden Sie auf unserer Live-Ticker-Seite.


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