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04./05.05.2006 - Letzte Aktualisierung: 05.05.2006 Mannschaft

Diagnose bestätigt: Szilagyi fällt mindestens 6 Monate aus

Update #1 KN-Bericht ergänzt

Viktor Szilagyi mit dick bandagiertem Knie im Gespräch mit Noka Serdarusic
Klicken Sie zum Vergrößern! Viktor Szilagyi mit dick bandagiertem Knie im Gespräch mit Noka Serdarusic
Die böse Vorahnung wurde durch die Kernspintomographie am Donnerstag bestätigt: Viktor Szilagyi hat sich beim mühelosen 32:23-Sieg am Mittwoch gegen den TV Großwallstadt einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen. Zudem stellten Dr. Detlev Brandecker und Dr. Frank Pries im rechten Knie auch eine Beschädigung des Innenmeniskus beim österreichischen Nationalspieler fest.
Der Kieler Mittelmann hatte sich die Verletzung in der 38. Spielminute zugezogen, als er einem Gegenspieler auf den Fuß trat. Somit fällt Viktor Szilagyi mindestens sechs Monate lang aus.

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 05.05.2006:

Bestätigt: Szilagyi erlitt Kreuzbandriss

Echte Freude über eine spritzige erste Halbzeit und den 32:23-Triumph am Mittwoch über den TV Großwallstadt wollte beim THW nach Spielschluss nicht aufkommen. Die Knieverletzung von Rückraumspieler Viktor Szilagyi warf Schatten auf die kleine Handball-Gala der Zebras.

Als THW-Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker und Physiotherapeut Nico von Ketelhodt den 27-jährigen Österreicher beim Gang auf die Spielerbank stützten, bestand noch Hoffnung auf eine weniger schwere Verletzung. Dr. Brandecker verwies auf die Kernspintomografie, die heute Klarheit bringen sollte. Das "Wunder" erfüllte sich nicht, die Untersuchung brachte einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie ans Tageslicht. Außerdem ist der Innenmeniskus kaputt. Szilagyi sei bei einem "Wackler" auf den Fuß eines Gegenspielers geraten und habe kurz die Stabilität im Knie verloren. "Das hat den Riss bewirkt", erklärte Dr. Brandecker. Szilagyi wurde gleich gestern Morgen von Dr. Frank Pries operiert, bleibt noch bis Sonnabend in stationärer Behandlung und kehrt dann nach Hause zurück, um die bevorstehende Marathon-Reha in Angriff zu nehmen. Auf "im günstigsten Fall sechs Monate", beziffert Kiels Mannschaftsarzt die auf den Rückraumspieler zukommende Zwangspause. Personellen Handlungsbedarf sieht Manager Uwe Schwenker bis dahin nicht. "Unser Kader ist gut und ausreichend besetzt."

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 05.05.2006)


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