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04./05.11.2013 - Letzte Aktualisierung: 05.11.2013 Mannschaft

Rasmus Lauge fällt acht bis zehn Wochen aus

Update #1 KN-Bericht ergänzt ...

Rasmus Lauge hat sich im Länderspiel einen Kreuzbandanriss zugezogen.
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Der THW Kiel muss voraussichtlich bis zum Jahresende auf Mittelmann Rasmus Lauge verzichten. Die Verletzung, die sich der 22-Jährige im Testspiel der dänischen Nationalmannschaft gegen Kroatien zugezogen hatte, stellte sich nach einer eingehenden Untersuchung im Kieler Mare-Klinikum als Anriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie heraus.
"Wenn man zu diesem Zeitpunkt überhaupt eine Prognose wagen kann, muss man bei einem optimalen Heilungsverlauf von einer Ausfallzeit von acht bis zehn Wochen ausgehen", erklärt Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker, der Lauge gemeinsam mit Dr. Frank Pries untersucht hatte. Demnach wird der dänische Mittelmann seiner Mannschaft im Jahr 2013 nicht mehr helfen können. "Das ist natürlich ein herber Rückschlag", sagt THW-Geschäftsführer Klaus Elwardt. "Mir tut es für Lauge, der in den vergangenen Wochen immer besser in unser Spiel gefunden hat, unglaublich leid. Positiv ist nur, dass nach Aussage unserer Mannschaftsärzte keine Operation notwendig ist."

"Rasmus Lauge wird in den kommenden Wochen eine Spezial-Orthese tragen, die dem Knie nur einen gewissen, genau definierten Bewegungsspielraum lässt", erläutert Dr. Brandecker. "Die Menisken und der Knorpel sind zum Glück intakt geblieben. So kann man davon ausgehen, dass Rasmus Lauge nach vollständiger Heilung wieder beschwerdefrei wird Handball spielen können."

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 05.11.2013:

THW muss bis Jahresende auf Lauge verzichten

Der Mittelmann hat sich das hintere Kreuzband angerissen - Keine Operation - Gislason: "Das ist natürlich ein Schock"
Kiel. Hiobsbotschaft für den THW Kiel: Der deutsche Handballmeister wird wohl bis zum Jahresende ohne seinen Mittelmann Rasmus Lauge auskommen müssen. Die Verletzung im rechten Knie, die sich der 22-Jährige im Testspiel der dänischen Nationalmannschaft zugezogen hat, stellte sich bei der gestrigen Kernspin-Untersuchung laut Mannschaftsarzt Dr. Detlev Brandecker als Anriss des hinteren Kreuzbandes heraus.

"Die Menisken und der Knorpel sind zum Glück intakt geblieben. So kann man davon ausgehen, dass Rasmus Lauge nach vollständiger Heilung wieder beschwerdefrei wird Handball spielen können", so Brandecker. Die Prognose sei daher "nicht angenehm, aber auch nicht verheerend".

Gemeinsam mit Dr. Frank Pries sei die Entscheidung gefallen, dass man auf eine Operation verzichten könne. Stattdessen wird Lauge in den kommenden vier bis sechs Wochen eine Spezialbandage tragen müssen, die nur einen genau definierten Bewegungsspielraum zulässt. Anschließend beginnt das Aufbautraining, so dass sich die Ausfallzeit auf acht bis zehn Wochen ausdehnen wird.

THW-Trainer Alfred Gislason musste die Nachricht gestern erst einmal verdauen. "Das ist natürlich ein Schock. Je kleiner der Kader ist, desto schmerzlicher ist so eine Verletzung für das Team." Immerhin hatten ihn bis zum abendlichen Training von seinen anderen Nationalspielern keine weiteren schlechten Nachrichten erreicht.

Dennoch wird der deutsche Rekordmeister in den kommenden Spielen zur Improvisation gezwungen sein. Aron Palmarsson ist nach seiner Knie-OP im Sommer noch nicht vollständig genesen. "Wir werden testen, ob Aron überhaupt spielen kann", so Gislason, der bereits in den vergangenen Spielen Varianten mit Gudjon Valur Sigurdsson und Christian Zeitz auf der Mittelposition ausprobierte. Im Spitzenspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen (morgen, 20.15 Uhr) wird man "mit dem kleinen Kader klar kommen müssen", erläuterte Gislason.

(von Ralf Abratis, aus den Kieler Nachrichten vom 05.11.2013)


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