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23./24./29.03./03.04.2004 - Letzte Aktualisierung: 03.04.2004 Europapokal

EHF-Pokal-Finale: THW spielt zunächst in Altea - Termine stehen fest

Update #4 Aktualisierung vom 03.04., vom 29.03., vom 24.03. und vom 23.03...

BM Altea gehört zu den Top-Teams Spaniens.
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Heute fand in Wien die Auslosung des Heimrechts in den Finalspielen der europäischen Wettbewerbe statt. Der THW Kiel trifft in den Endspielen des EHF-Pokals auf BM Altea und kann das Hinspiel (17. April, 19.00) in Spanien bestreiten. Inzwischen steht fest, dass das Rückspiel in Kiel am Sonnabend, den 24. April (16.10 Uhr) bestritten wird.
Balonmano Altea ist derzeit Fünfter der spanischen "Liga Asobal" mit 28:8 Punkten. Größter Erfolg des Teams von der Costa Blanca ist sicherlich das diesjährige Erreichen der Endspiele um den EHF-Pokal. Schon im vergangenen Jahr war BM Altea erstmals international im EHF-Pokal aktiv. Damals setzten die Spanier bereits erste Ausrufezeichen. Zunächst warfen sie im 1/16-Finale die SG Flensburg-Handewitt aus dem Wettbewerb (siehe Bericht der Flensburger Homepage), dann erreichten sie das Halbfinale, wo sie allerdings gegen den FC Barcelona (ESP) ausschieden.

BM Altea wurde 1974 gegründet und stieg 1997 in die Liga Asobal auf.
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In dieser Saison musste Altea im EHF-Pokal im Gegensatz zum THW erst im 1/16-Finale antreten, wo man sich mit 23:17 und 21:23 gegen Panellinios AC Athen (GRE) durchsetzte. Knapper ging es dann in der nächsten Runde gegen RK Prevent Slovenj Gradec (SLO) zu. Da verlor Altea in Slowenien mit 23:28, kam aber nach einem 33:27 in eigener Halle doch noch weiter. Auch in der folgenden Runde stand Altea knapp vor dem Ausscheiden: Im Viertelfinale verlor BM Altea bei CB Cantabria Santander (ESP) mit 20:23 (9:12), gewann aber zu Hause mit 25:21 (14:8). Das Halbfinale bestritten die Spanier dann aber souveräner: 30:30 (12:11) trennte sich Altea in Rumänien von Dinamo Bukarest und machte dann mit einem 31:25 (15:15)-Heimspielsieg den Finaleinzug klar.

Spielmacher und Shooter Claus Möller Jakobsen.
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Der 1974 gegründete Verein Balonmano Altea schaffte 1997 erstmals den Einzug in die höchste spanische Spielklasse (siehe Gegnerdaten Altea). Zwei Jahre später - 1999 - folgte der Abstieg, doch Altea gelang der sofortige Wiederaufstieg. Nach einem zehnten Platz in der Saison 2000/2001 konnte der Verein sich in den letzten beiden Spielzeiten mit Platz fünf und Platz vier unter den Spitzenteams der Liga etablieren.

Im Team von Trainer Javier Cabanas gibt die skandinavische Fraktion maßgeblich den Ton an. Der dänische Nationalspieler und Regisseur Claus Möller Jakobsen ist mit 90 Toren bisher gefährlichster Schütze von Altea in der Liga Asobal. Jakobsen bildet mit seinem Landsmann Lars Jörgensen (RL, bisher 88 Tore in der Liga) eine brandgefährliche Achse. Ein weiterer torgefährlicher Skandinavier in Reihen von BM Altea ist der norwegische Linksaußen Marius Riise (früher u.a. Nordhorn) mit bisher 80 Toren in der Liga. Die Skandinavier werden komplettiert durch die Nummer eins im Tor von Altea, Kristian Asmussen, der 2003 von Minden an die Costa Blanca wechselte. Aufpassen muss der THW auch auf den spanischen Rechtaußen Marcos Fernandez und den jugoslawischen Linkshänder im Rückraum, Milan Vucicevic. Am Kreis teilen sich der 39-jährigen Russe Mijhail Joukov und der Spanier Raul Bartolome die Einsätze.

Altea liegt direkt an der Costa Blanca.
Altea liegt direkt an der Costa Blanca.
Das 18000 Einwohner zählende Städtchen Altea liegt 50 Kilometer nördlich von Alicante an der Costa Blanca und kann mit ihrer Pfarrkirche eines der Wahrzeichen der Küstenregion vorweisen.

Aktualisierung vom 23.03.

THW-Manager Uwe Schwenker zeigte sich nach der Auslosung "rundum glücklich", dass sein Team zuerst auswärts antreten kann. "Bei gleichstarken Teams entscheidet der Heimvorteil im Rückspiel." "Aber Altea ist ein starker Gegner. Die haben im vergangenen Jahr Flensburg ausgeschaltet."

Aktualisierung vom 29.03.

Die Termine für die EHF-Pokal-Endspiele stehen fest. Das Hinspiel in Spanien soll am Sonnabend, den 17. April stattfinden. Das Rückspiel in Kiel am Sonnabend, den 24. April, um 16.10 Uhr (live im NDR). "Das ist zu 90 Prozent sicher", sagt THW-Manager Uwe Schwenker. "Wir sind uns mit NDR und EHF einig." Einzige Unbekannte ist noch das Champions League-Finale der SG Flensburg-Handewitt, die ebenfalls am 24. April zu Hause ihr Rückspiel gegen Celje (Slowenien) bestreitet. Das ZDF will die Partie vor dem THW-Spiel (ca. 14.15 Uhr) übertragen.

Bis zum 31. März haben alle ein Vorkaufsrecht für das EHF-Pokal-Finale gegen Altea, die eine Karte vom Halbfinale gegen Astrachan besitzen. Ab 1. April beginnt der freie Verkauf (siehe Bericht). Bisher sind bereits 3500 Karten verkauft.

Aktualisierung vom 03.04.

Nun stehen die Termine für das EHF-Pokal-Finale endgültig fest. Das Hinspiel findet am Sonnabend, den 17. April, in Altea um 19.00 Uhr statt. Das Rückspiel wird am 24. April um 16.10 in der Ostseehalle (live im NDR) angepfiffen.

Das CL-Final-Rückspiel Flensburg - Celje (SLO) wird am 24. April um 14.05 angeworfen, das ZDF überträgt live.

Kurzumfrage:

Wer gewinnt den EHF-Pokal?
THW 95.7%
Altea 4.3%
Anzahl Stimmen: 1029

 

Flensburg im CL-Finale zunächst auswärts gegen Celje

Flensburg darf im Finale der Champions League zunächst auswärts bei Celje Pivovarna Lasko (SLO) antreten.

Im Finale des Europapokals der Pokalsieger spielen Portland San Antonio (ESP) und CBM Valladolid (ESP) gegeneinander (Valladolid zunächst Heimrecht).

Im Challenge-Cup-Finale treffen IFK Skövde HK (SWE) und US Dunkerque HB (FRA) aufeinander (Dunkerque zunächst Heimrecht).

 

Aktualisierung vom 24.3.

Aus den Kieler Nachrichten vom 24.03.2004:
Zebras gewarnt: BM Altea setzt im EHF-Pokalfinale auf Dänen-Power
Altea - Losglück für den THW: Im Finale um den EHF-Cup treten die Kieler zuerst auswärts an. Das Hinspiel bei BM Altea findet am 17./18. April statt, das Rückspiel in Kiel am 24. oder 25. April. Doch wer ist BM Altea? Vom Feinsten ist in Spanien nicht mehr nur Sache der vier großen Vereine aus Barcelona, Ciudad Real, Le¢n und Pamplona. Dafür sorgt mit dem BM Altea ein Provinzklub, der trotz eines Mini-Etats von rund 700 000 Euro - Barcelona und Ciudad verfügen über die zehnfache Summe - beständig aufhorchen lässt. Erst vor vier Jahren stiegen die Alicantiner in die Nobelliga Asobal auf. Im vergangenen Jahr schied man erst im Halbfinale des EHF-Pokals gegen Barcelona aus. Doch der ganz große Coup, der den 17000-Seelen-Touristenort an der Costa Blanca schlagartig bekannt machen soll, ist für dieses Jahr anvisiert: Erstmals in der Vereinsgeschichte qualifizierte sich Altea für das Endspiel des EHF-Pokals.

"Fifty-fifty", beantwortet Alteas Torwart Kristian Asmussen (ehemals Minden) keck die Frage nach den Siegeschancen. Von dieser Entwicklung hätte Pascual Moragues bei Vereinsgründung vor 30 Jahren nicht zu träumen gewagt. Die Wende kam 1997 mit der Verpflichtung von Trainer Javier Cabanas (43). Heute ist Altea eine skandinavischen "Enklave" am spanischen Mittelmeer. Mit Torwart Asmussen, Torjäger Claus Jacobsen sowie Rückraumspieler Lars Jorgensen kommen die drei wichtigsten Spieler aus Dänemark. Der torgefährliche Linksaußen Marius Riise ist Norweger. Ergänzt werden die vier durch den russischen Kreisläufer Mijail Voukov (41) sowie die Spanier Juan Pedro Jimenez (rechter Rückraum) und Marcos Fernandez (Rechtsaußen).

Brenzlig wird's für die Ostspanier, wenn die dänische Achse des Teams nicht ihren Tag hat oder sich gar verletzt. Cabanas: "Das ist einer der Punkte, der uns von Kiel unterscheidet: Wir haben nicht auf jeder Position zwei Spitzenkräfte." Aber ein tolles Publikum: Im Sportpalast Garganes (Fassungsvermögen 1500 Zuschauer) verlor in dieser Saison auch schon der FC Barcelona. car

(Von CAR, aus den Kieler Nachrichten vom 24.03.2004)


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