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18.-20.09.2003 - Letzte Aktualisierung: 20.09.2003 Bundesliga

60 Minuten Konzentration in Wilhelmshaven gefordert

Update #3 Aktualisierung vom 20.9., vom 19.9. (#2) und vom 19.9. (#1)...

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Am kommenden Sonnabend tritt der THW beim Wilhelmshavener HV an. Um bei den Niedersachen zu gewinnen, muss man 60 Minuten konzentriert in Abwehr und Angriff spielen, weiß THW-Manager Uwe Schwenker. Anpfiff in der Nordseehalle ist um 15.00 Uhr, wir berichten live im Ticker unter www.tdrewes.de.
Wilhelmshaven hat eine ähnliche Auftaktbilanz wie der letzte Gegner des THW, die SG Wallau-Massenheim, vorzuweisen: zwei Heimsieg, zwei Auswärtsniederlagen. Doch mit dem 29:22-Heimsieg über Essen zum Saisonbeginn gelang dem WHV ein erster Paukenschlag. Und auch bei der 28:31-Niederlage in Flensburg hielten die Niedersachsen bis in die Schlussminuten mit. Zu Hause gegen Göppingen gelang danach ein knapper 23:21-Sieg, in Gummersbach hatte Wilhelmshaven beim 24:29 dagegen fast keine Chance (siehe Gegnerkurve WHV). Mit nun 4:4 Punkten belegt Wilhelmshaven den achten Tabellenplatz (siehe Tabelle).

Das Team von Trainer Jürgen Carstens hatte vor Saisonbeginn einen großen Aderlass zu verkraften. Mit Roman Pungartnik (zum THW) und Christian Caillat (nach Essen) verließen die beiden Top-Torschützen den Verein - und im Tor verlor Wilhelmshaven das Torwart-Talent Johannes Bitter an den SC Magdeburg. Dieser Abgang soll durch den kroatischen Nationaltorhüter Walter Matosevic kompensiert werden. Ein weiterer kroatischer Nationalspieler, Zvonimir Bilic - aus der Konkursmasse von Conversano (ITA) gekommen, soll Schwung in den Rückraum bringen, ebenso wie der griechische Neuzugang Alexandros Vasilakis und der Niederländer Marco Beers. Mit dem ehemaligen Flensburger Kapitän Jan Fegter konnte zudem ein erfahrener Leitwolf gewonnen werden. Feste Größe in der Wilhelmshavener Mannschaft ist Oliver Köhrmann, mit 23/10 Toren bisher bester Schütze, gefolgt von Bilic (19/2) und dem dänischen Kreisläufer Alan Rasmussen (19).

In der letzten Saison spielte der THW beim WHV mit 29:29 (12:13) unentschieden (siehe Bericht und Gegnerdaten).

Schiedsrichter der Partie sind Heinz / Hock (Waiblingen).

Aktualisierung vom 19.9.

WHV-Trainer Jürgens Carstens sieht die Partie gegen THW Kiel gegenüber der Nordwest-Zeitung als "ganz harte Nuss" an. Vor seinem ehemaligen Spieler Roman Pungartnik warnt Carstens am meisten, doch die gesamte Spielweise des THW hat es ihm angetan: "Die Spielweise ist einfach - und zwar einfach genial. Die Kieler werfen blitzschnell auch mal aus großer Distanz und oft ganz ohne Vorbereitung. Das macht sie so gefährlich", sagte Carstens NWZ-Redakteur Ralf Knuth-Voigt.

Immerhin können die Niedersachsen in Bestbesetzung auflaufen, der gefährliche kroatische Rückraumspieler Neuzugang Zvonimir Bilic ist von einer Grippe genesen. WHV-Manager Dieter Koopmann hofft gegenüber der Nordwest-Zeitung auf eine ausverkaufte Halle, die Kasse öffnet am Sonnabend um 14 Uhr.

2. Aktualisierung vom 19.9.

Der THW ist bereits heute mit dem Bus nach Wilhelmshaven gereist, alle Spieler bis auf Stefan Lövgren sind fit. Wilhelmshaven hat sich nach Ansicht von Noka Serdarusic eher verstärkt und bisher starke Leistung gezeigt. "Eine starke Abwehr", sagt der THW-Trainer, der mit Respekt davon spricht, dass Wilhelmshaven Essen "abgefertigt" hat und in Flensburg bis vier Minuten vor Schluss unentschieden spielte. "Es gibt keine leichten Spiele mehr", so Serdarusic. "Natürlich sind wir in der Lage dort zu gewinnen, aber selbstverständlich ist es nicht."

2. Aktualisierung vom 20.9.

Roman Pungartnik kehrt heute nach Wilhelmshaven zurück. Aufgeregt sei er nicht, sagt der Slowene den Kieler Nachrichten. "Das ist ein ganz normales Spiel für mich. Wichtig ist nur, dass wir gewinnen."

Der THW fährt mit dem nötigen Ernst nach Wilhelmshaven, der WHV "ist jetzt in der Lage, jede Bundesligamansnchaft zu schlagen", so THW-Trainer Noka Serdarusic in den Kieler Nachrichten. Kein Wunder, dass die Zebras sich daher akribisch auf die Partie vorbereiten. Schon gestern ging es mit dem Bus nach Varel-Obenstrohe, dem THW-Trainingslagerort der letzten Jahre. Abschlusstraining in der Vareler Sporthalle und Übernachtung in den gewohnten Betten des "Hotels Mühlenteich". Dort in der Nähe von Wilhelmshaven, fühle man sich fast wie zu Hause, sagt Serdarusic den Kieler Nachrichten, "das sind gute Voraussetzungen für ein gutes Gelingen."

Dieser Vorbericht wird am laufend aktualisiert...

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  • Internet: Wir werden in unserem Live-Ticker Zwischenergebnisse und weitere Informationen aus Wilhelmshaven liefern, wir haben unsere Berichterstatterin Gitta vor Ort.

    Achtung: Der Live-Ticker ist wegen des Ausfalls des archiv.thw-handball.de-Servers am Wochenende NUR unter www.tdrewes.de erreichbar!
     

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