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24.02.2014 Bundesliga

Kieler Nachrichten: Hatte der HSV Schwenker als Retter eingeplant?

Aus den Kieler Nachrichten vom 24.02.2014:

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Kiel/Hamburg. In den nächsten Tagen will Andreas Rudolph, wieder einmal der starke Mann des HSV Hamburg, einen neuen Geschäftsführer für den Handball-Bundesligisten präsentieren. Am Dienstag hatte er Christoph Wendt entlassen und zur Pressekonferenz gebeten. Nach Informationen dieser Zeitung wollte Rudolph, der den HSV dort als "Sanierungsfall" bezeichnete, neben Scherben auch einen Retter präsentieren. Dabei soll es sich um Uwe Schwenker gehandelt haben, der aber kurzfristig abgesagt hatte.
Schwenker zum HSV? Das hätte eine sporthistorische Note, startete Rudolph doch einst den Manipulationsskandal mit seiner Behauptung, der Ex-Manager des THW Kiel hätte damit geprahlt, das Champions-League-Finale 2007 zwischen Kiel und Flensburg manipuliert zu haben. Schwenker, der gestern nicht zu erreichen war, ist von diesem Vorwurf freigesprochen worden und die Not in Hamburg offenbar so groß, dass auf der Suche nach einem Fachmann auch solche Gräben zugeschüttet werden. Offenbar schon längst, verhandelten der HSV und Schwenker doch bereits im April 2013. Damals entschieden sich die Hamburger für Frank Rost, der bereits nach wenigen Wochen wieder seinen Hut nahm. Auch Stefan Adam, der ehemalige Marketingleiter des THW, wird als Wendt-Nachfolger gehandelt. "Ich habe zur Zeit keinen Kontakt zum HSV", sagte er.

(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 24.02.2014)


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