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23.02.2005 Medien

Handball-Magazin: Pittis Programm

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Das "handball-magazin" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe 2/2005 über die Zukunfspläne von Klaus-Dieter Petersen. Mit freundlicher Genehmigung des Handball-Magazins präsentieren wir den Artikel.
Aus dem Handball-Magazin 02/2005:


Indem er für Verein und Verband arbeitet, möchte der neue Nachwuchs-Chef Klaus-Dieter Petersen die Talente noch besser fördern.
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Klaus-Dieter Petersen zahlt alles zurück. Was der Abwehrchef des THW Kiel und der Nationalmannschaft in seiner Karriere erfahren hat, gibt er an den Nachwuchs weiter. Zum 1. Januar trat der 36-Jährige die Nachfolge von Klaus Langhoff als Chef der DHB-Jugendtrainer an. Petersen bestritt 340 Länderspiele, war zuletzt Europameister und Olympiazweiter und ist mit acht Deutschen Meisterschaften der erfolgreichste Bundesligaspieler. Im März legt der Co-Trainer des THW seine A-Lizenz Prüfung ab. Mit dem DHB hat sich Petersen auf einen Drei-Jahres-Vertrag geeinigt - seine Ziele reichen jedoch weit über diese Zeit hinaus. "Die Jungen des Jahrgangs 1990", verrät Pitti, "möchte ich 2009 zur Weltmeisterschaft führen." Im hm stellt Petersen sein Programm vor.

Die Aufgabe:
In einem Team mit Trainern werde ich versuchen, Heiner Brand den Nachwuchs fürs A-Team zu beschaffen. Ich muss dabei auch viele koordinative Aufgaben übernehmen. Bald wird der Jahrgang '90 gesichtet, und den möchte ich zusammen mit einem erfahrenen Trainer betreuen, 2009 zur WM bringen und auf den Sprung zu den Junioren vorbereiten.
Das Neue:
Bestimmt werde ich das Rad nicht neu erfinden, denn mein Vorgänger Klaus Langhoff hat sehr gute Arbeit geleistet, und wir haben zurzeit ein sehr gutes Sichtungssystem. Mir geht es um einen noch besseren Austausch mit den Landes- und Verbandstrainern. Auch da hat Klaus die Messlatte bereits sehr hoch gelegt - das dokumentieren die letzten internationalen Erfolge der Jugendlichen und Junioren.
Der zweite Job:
Als Assistent von Noka Serdarusic in Kiel auf der einen und im DHB-Team mit Heiner Brand und Martin Heuberger auf der anderen Seite werde ich sehr viele wichtige Erfahrungen sammeln. Außerdem bleibe ich durch meine Aufgabe beim THW stärker im Fokus der Öffentlichkeit und der Bundesligisten, und das kommt auch der Jugend-Nationalmannschaft zu Gute.
Die Trends:
In der Liga erlebe ich hautnah, was die Jugendlichen demnächst können müssen und kann das rechtzeitig vermitteln. Das Anforderungsprofil wird immer härter, und Nationalspieler müssen immer mehr leisten. In der Grundathletik muss man also sehr viel tun, um diese Strapaze über Jahre aushalten zu können.
Die Motivation:
Ich war schon immer ein Vollbluthandballer, und freue mich einfach, Dinge, die ich von meinen Trainern gelernt habe, weitergeben zu können.
(Von Tim Oliver Kalle, aus dem Handball-Magazin 2/2005)


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