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23./24.04.2006 - Letzte Aktualisierung: 24.04.2006 Europapokal

Europapokal-Wettbewerbe: Ciudad, Lemgo und Valladolid gewinnen Final-Hinspiele

Update #1 KN-Bericht ergänzt...

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Am Wochenende fielen die Vorentscheidungen in den europäischen Pokalendspielen. Die Hinspiele gewannen Ciudad Real (ESP) in der Champions League, der TBV Lemgo im deutsch-deutschen Finale des EHF-Pokals und CBM Valladolid (ESP) im Cupsieger-Pokal.

Champions League: Ciudad gewinnt in Portland

Ciudad Real steht vor dem Gewinn der Champions League. Der Club, der im Halbfinale die SG Flensburg-Handewitt klar besiegte, gewann das Champions League-Final-Hinspiel bei Demetrio Lozanos Club Portland San Antonio (ESP) klar mit 25:19 (11:6).

EHF-Pokal: Lemgo gewinnt in Göppingen

Im EHF-Pokal-Finale hat sich der TBV Lemgo im deutsch-deutschen Duell bei Frisch Auf Göppingen eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 30. April heraus geworfen: Die Lipperländer gewannen am Sonntag in fremder Halle mit 30:29 (14:14).
Erfolgreichste Schützen waren die Lemgoer Filip Jicha (8) und Logi Geirsson (8/1), bei Göppingen traf Volker Michel am häufigsten (7/3).

Das Rückspiel am kommenden Sonntag wird ab 14.30 Uhr live im WDR und SWR übertragen.

Pokalsieger-Cup: Valladolid gewinnt gegen Nordhorn-Bezwinger

Im Pokalsieger-Wettbewerb gewann der spanische Vertreter CMB Valladolid das Final-Hinspiel gegen Chehovski Medvedi Moskau (RUS) mit 36:29 (17:16). Moskau hatte im Halbfinale die HSG Nordhorn ausgeschaltet. Das Rückspiel findet am 29. April um 17 Uhr in Moskau statt.

Alle Ergebnisse finden Sie unter:

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 24.04.2006:

Europapokal: Vorteil Lemgo

Göppingen - Der TBV Lemgo steht dicht vor seinem ersten europäischen Titelgewinn seit zehn Jahren: Die Ostwestfalen gewannen das Hinspiel im deutschen Finale um den EHF-Pokal bei Frisch Auf Göppingen 30:29 (14:14) und verschafften sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche (30. April) in eigener Halle.

Vor 4000 Zuschauern in der ausverkauften Hohenstaufenhalle hatten die Gäste allerdings mehr Mühe als erwartet, nachdem man die Schwaben vier Tage zuvor in der Handball-Bundesliga noch mit 32:23 abgefertigt hatte. "Der Unterschied zwischen einer deutschen Spitzenmannschaft wie Lemgo und uns ist die Kontinuität über 60 Minuten. Da fehlt uns etwas", sagte Frisch-Auf-Coach Velimir Petkovic. Nachdem die Partie lange Zeit ausgeglichen war, lagen die Lemgoer Mitte der zweiten Halbzeit mit maximal drei Toren in Front. Doch in der Schlussphase kämpften sich die Gastgeber wieder heran. "Die Sache ist ganz und gar nicht gelaufen. Uns erwartet noch ein schweres Rückspiel", erklärte Lemgos Ex-Nationalspieler Volker Zerbe.

(Aus den Kieler Nachrichten vom 24.04.2006)


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