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16./17.06.2008 - Letzte Aktualisierung: 17.06.2008 Olympia 2008

Deutschland trifft auf Dänemark, Russland, Südkorea, Island und Ägypten

Update #1 KN-Bericht ergänzt...

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Pressemitteilung des Deutschen Handballbundes vom 16.06.2008:

Im Swissotel des Hong Kong Macau Center in Peking wurden am Montagmorgen die Vorrundengruppen der Olympischen Handballturniere der Männer und Frauen ausgelost. Miguel Roca und Alexander Kozhukov leiteten das Prozedere. Die Olympischen Spiele finden vom 8. bis zum 24. August statt. Aus den beiden Sechser-Gruppen qualifizieren sich die besten vier Nationen für die Viertelfinals.
Die Auslosung bei den Männern ergab:
  • Gruppe A: Polen, Frankreich, Kroatien, China, Spanien, Brasilien
  • Gruppe B: Deutschland, Dänemark, Russland, Südkorea, Island, Ägypten

Stimmen zur Auslosung:

Ulrich Strombach, Präsident des Deutschen Handballbundes:
Da ist es den Verantwortlichen der Internationalen Handball Federation gelungen, sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen zwei in etwa gleichstarke Gruppen auszulosen. Wenn man sich unsere Mannschaften aus den jetzt zugelosten Gruppen herausdenkt und in die andere hineindenkt, kommt man vom Regen in die Traufe, das macht kaum einen Unterschied. Mit den bewiesenen Tugenden unserer Mannschaften müsste beiden der Sprung in die Viertelfinals gelingen.
Bundestrainer Heiner Brand:
Mit Blick auf das Viertelfinale wäre mir natürlich lieber gewesen, wir hätten aus den schwächeren Leistungsreihen die Chinesen oder die Brasilianer dabei gehabt. Andererseits sind die Russen vielleicht angenehmer zu spielen als die Kroaten und die Isländer als die Spanier. Korea, das hat die Erfahrung aus den letzten großen Turnieren gezeigt, kann jedes Spitzenteam der Welt schlagen. Fraglich wird sein, ob sie ihr Leistungsniveau über ein ganzes Turnier hinweg halten können. Afrikameister Ägypten ist ganz sicher zu beachten und oft zu besonderen Leistungen fähig.

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 17.06.2008:

Warmspielen für das Olympia-Viertelfinale

Auslosung beschert deutschen Handballern machbare Gruppe
Peking - Auf der Jagd nach einer Olympiamedaille gehen die deutschen Handball-Weltmeister ihren Dauerrivalen bei den Sommerspielen in Peking zunächst aus dem Weg.

Der Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand steht in der Vorrundengruppe B zwar ein Kräftemessen mit Europameister Dänemark bevor, Duelle mit den Goldkandidaten von Olympiasieger Kroatien sowie den Ex-Weltmeistern Frankreich und Spanien bleiben der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zu Beginn aber erspart. Weil die ersten vier Teams der beiden Sechser-Gruppen in die Runde der letzten Acht einziehen, könnten die Aufgaben in der Gruppe zu einem Warmspielen für das Viertelfinale werden.

Weitere Gegner der deutschen Mannschaft sind Rekord-Olympiasieger Russland, Südkorea, Island, das in den Qualifikationsspielen Schweden aus dem Rennen warf, und Afrika-Meister Ägypten. Die deutschen Frauen treffen in der Gruppe B zwar auf Weltmeister Russland, haben gegen den Athen-Zweiten Südkorea, den WM-Achten Ungarn, Schweden und Pan-Amerika-Meister Brasilien aber beste Chancen auf das Viertelfinale.

Heiner Brand zeigte sich gewohnt mahnend und skeptisch, war aber zumindest nicht ganz unglücklich über die Auslosung im Hongkong Macau Center von Peking. "Die Russen sind vielleicht angenehmer zu spielen als die Kroaten und die Isländer als die Spanier", sagte der Gummersbacher und warnte vor den vermeintlichen Außenseitern: "Südkorea kann jedes Spitzenteam der Welt schlagen. Fraglich wird sein, ob sie ihr Leistungsniveau über ein ganzes Turnier hinweg halten können. Ägypten ist ganz sicher zu beachten und oft zu besonderen Leistungen fähig." Allerdings drohen dem Brand-Team dann in der Runde der letzten Acht die ganz starken Gegner vom Kaliber Frankreich oder Kroatien, zumal auch Vize-Weltmeister Polen neben China und Brasilien noch in der Parallelgruppe spielt. DHB-Präsident Ulrich Strombach sprach sowohl bei Männern als auch Frauen von "zwei in etwa gleichstarken Gruppen. Wenn man sich unsere Mannschaften aus den jetzt zugelosten Gruppen herausdenkt und in die andere hineindenkt, kommt man vom Regen in die Traufe, das macht kaum einen Unterschied." Der Sprung in das Viertelfinale müsste beiden Teams aber gelingen, so Strombach.

(aus den Kieler Nachrichten vom 17.06.2008)


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