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24./25.09.2007 - Letzte Aktualisierung: 25.09.2007 Mannschaft

Filip Jicha: Verletzung am Außenmeniskus

Update #1 KN-Bericht ergänzt...

Filip Jicha hat eine Verletzung am Außenmeniskus erlitten.
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Filip Jicha hat sich im Auswärtsspiel in Flensburg eine Verletzung am Außenmeniskus zugezogen. Dies ergaben Untersuchungen am Montag Vormittag. Welche Behandlung vorgenommen wird und wie lange der tschechische Nationalspieler ausfallen wird, steht derzeit noch nicht fest. Weitere Untersuchungen und ärztliche Konsultationen sind geplant.

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 25.09.2007:

Jicha droht eine lange Pause

Kiel - Pech für Filip Jicha und den THW Kiel. Dem tschechischen Nationalspieler, den der Handballmeister dem TBV Lemgo für 400000 Euro abgekauft hatte, droht eine viermonatige Pause. Der Neuzugang war am Sonnabend bei der 32:37-Pleite in Flensburg unglücklich im Torkreis aufgeprallt, nachdem er zuvor einen leichten Schubser erhalten hatte. Anschließend versagte ihm das linke Knie den Dienst. Am Sonntag war der 25-Jährige ("mit meinen Knien hatte ich nie Probleme") noch zuversichtlich. Doch eine Kernspintomografie, die Dr. Frank Pries gestern vornehmen ließ, dämpfte seine Hoffnungen. Der THW-Mannschaftsarzt diagnostizierte einen Außenmeniskuskorbhenkelriss, der eine Gelenkblockade zur Folge hat.

Laut Pries bieten sich Jicha, der heute operiert wird, zwei Alternativen. Erstens: Ist der Schaden irreparabel, wird ein Teil des Meniskus entfernt. Jicha könnte dann in drei Wochen wieder spielen, müsste aber mit Folgeschäden rechnen, weil dem Gelenk der Puffer fehlen würde. Zweitens: Besteht eine Heilungschance, müsse er sich um seine Zukunft weniger sorgen, aber drei bis vier Monate pausieren. "Der Meniskus ist leider ein langsam heilendes Gewebe", erklärt Pries. Die dritte Option, einen Meniskus mit Heilungschancen zu entfernen, um das Comeback zu beschleunigen, lehnt Pries ab. "Das kommt für mich überhaupt nicht in Frage."

THW-Manager Uwe Schwenker plädierte gestern dafür, mit dem Kölner Dr. Peter Schäferhoff einen weiteren Kniespezialisten um Rat zu bitten, der sich seit Jahren um die Fußballer des Zweitligisten 1. FC Köln kümmert. "Das ist kein Misstrauen gegenüber unseren Ärzte", meinte Schwenker. "Ich möchte nur eine zweite Meinung einholen. Die letzte Entscheidung trifft sowieso Filip." Der Betroffene ging gestern relativ gelassen mit seinem Schicksal um. "Es hätte schlimmer kommen können", meinte der Rückraumspieler. "Ich werde auf die Ärzte hören. Für einen Sportler ist die Gesundheit das wichtigste Gut." Er selbst geht davon aus, dass er spätestens Weihnachten wieder spielen kann und auch auf die EM in Norwegen (17. bis 27. Januar 2008) nicht verzichten muss. wp

(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 25.09.2007)


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