THW-Logo
30./31.07.2003 - Letzte Aktualisierung: 31.07.2003 Vorbereitung

Auch in Neustadt ausverkauftes Haus bei THW-Testspiel

Update #1 Spielbericht der KN ergänzt...

Der THW hat sein erstes "co op"-Spiel erfolgreich bestritten. Vor 700 Zuschauern in der ausverkauften Grogenkrog-Halle schlugen die Zebras den Oberligisten TSV Neustadt erwartungsgemäß klar mit 40:20 (21:8).
Beste Schützen beim THW waren einmal mehr die Außen Pettersson (11 Tore) und Jacobsen (8/1 Treffer). THW-Trainer Noka Serdarusic musste erneut auf Henning Fritz, Martin Boquist (aus vertraglichen Gründen erst ab 1.8. einsetzbar), Marcus Ahlm (Leistenprobleme), Adrian Wagner und Roman Pungartnik verzichten. Pungartnik wird voraussichtlich noch eine Woche fehlen, bei Wagner, der unter Rückenproblemen leidet, sind eher zwei Wochen wahrscheinlich.

Es sei schade, nicht mit der kompletten Truppe antreten zu können, bedauerte Serdarusic, der dennoch das Testspiel nutzte, besonders alle drei Abwehrvarianten auszuprobieren. "Die 3:2:1 haben wir heute meistens gespielt, weil sie absolut noch nicht klappt", erklärte der THW-Coach, der die hohe Anzahl von Gegentoren bemängelte: "Wir haben 15, 16 Bälle vorne verschossen." Die Neustädter, die bei Gegenstößen in der THW-Hälfte blieben, hätten dann oft Abpraller verwerten können. Lob bekam der junge A-Jugend-Torhüter Daniel Sommerfeld: "Er hat ein gutes Bild abgegeben."

Vorbereitung: 30.07.03, Mi., 19.30: TSV Neustadt - THW Kiel: 20:40 (8:21)

Logo THW Kiel:
Andersson (1.-20, 43.-60.), Sommerfeld (20.-43); Preiß (4), Pettersson (11), Jacobsen (8/1), Przybecki (4), Lozano, Petersen (2), Lövgren (5), Wisotzki, Zeitz (6); Trainer: Serdarusic
Zeitstrafen:
Neustadt: 0;
THW: 0
Siebenmeter:
Neustadt: 3/2 (Andersson pariert einmal);
THW: 1/1
Zuschauer:
700 (Grogenkrog-Halle, Neustadt/Holstein)

Aus den Kieler Nachrichten vom 31.07.2003:

Zebras experimentierten beim 40:20 im Test in Neustadt

Die Außen Pettersson und Jacobsen einmal mehr die Publikumslieblinge

"Ich bin Linksaußen. Nein Rechtsaußen." Sven Meyer ist nervös. Wie die gesamte Handball-Mannschaft des TSV Neustadt. Noch stehen sie vor der Grogenkrog-Halle und sprechen sich Mut zu. "Wir wollen nur Spaß haben", meint der 24-Jährige, der ein großer Fan von Johan Pettersson ist. "Der ist so wahnsinnig schnell."

Dann geht der Oberligist in die Halle, in der 800 Zuschauer und der zehnfache deutsche Meister THW Kiel warten. Das Team von Noka Serdarusic, das zuvor bereits einige hundert Autogrammjäger anlockte, nahm das Spiel ernst. Nach dem harten Trainingslager fehlte es dem THW, der in Angriff und Abwehr experimentierte, allerdings an der nötigen Frische. "Am Ende waren wir müde, da fehlte die Konzentration", meinte Kapitän Stefan Lövgren. "Wir wollen sehen, was unser Training gebracht hat", sagte Serdarusic. "Deshalb sollten die Gegner auch ein gewisses Niveau haben." Das Team von Stefan Risch enttäuschte bei der letzlich klaren 20:40 (9:21)-Niederlage nicht. Besonders der freche Halblinke Sebastian Kloss gefiel mit sechs Toren, ohne dabei den Respekt zu verlieren. "Was diese Jungs spielen, ist eine ganz andere Welt."

Vor allem die beiden Außen, Nikolaj Jacobsen (8/1) und Johan Pettersson (11), rissen die Zuschauer mit tollen Toren von den Sitzen. In der Halbzeit legte zudem Torhüter Mattias Andersson eine Sonderschicht ein, als er für zehn Euro Einsatz Siebenmeter der Zuschauer hielt. Der Erläs kommt den beiden Schwestern Sonja und Solveig zu Gute, die beim Terroranschlag im tunesischen Djerba schwere Brandverletzungen erlitten.

(Von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 31.07.2003)


(30./31.07.2003) Ihre Meinung im Fan-Forum? Zur Newsübersicht Zur Hauptseite