11.-13.10.2000 - Letzte Aktualisierung: 13.10.2000 | DHB-Pokal |
Großes Update #3 |
In der Halbzeit hatte der ASG-Linksaußen Haller einen Deal mit Max Wislander ausgehandelt: "Wislander hat mir für unser Team zumindest 15 Treffer zugesichert. Der THW hat Wort gehalten." Mit Gegenstößen, Drehern und Kempatricks setzte sich der deutsche Meister im zweiten Durchgang nach 17:9-Führung deutlich ab: Wislander und Ernelind im Doppelpaß - 10:20 (38.), Jacobsen auf Schwenke, ein Kempa im Konter - 13:25 (46.). 1500 Zuschauer freuten sich über eine Handball-Gala. Noch größere Freude herrschte in der Halle als Rösener zum 14:28 und Weber zum 15:30-Endstand traf.
Nun hat der THW ein Terminproblem, denn die 3. Runde ist für den 8.11. angesetzt. Doch da spielt der THW in der Bundesliga gegen die HSG Nordhorn. THW-Manager Uwe Schwenker will erst einmal die Auslosung am 18.10. abwarten, "dann gucken wir mal..."
Die weiteren Ergebisse finden Sie unter DHB-Pokal, 3. Runde...
Wir haben in der zweiten Halbzeit gesehen, daß die Kluft zwischen Mitspielen in der Zweiten Bundesliga und der Weltspitze einfach zu groß ist. Wir konnten schließlich konditionell nicht mehr mit halten, während Kiel niemals Probleme hatte. Hauptsache war, da0 das Spiel so freundschaftlich und fair verlaufen ist; das Letzte, was wir brauchen konnten, wären Verletzte in der Saison gewesen.In den zweiten 30 Minuten kam der Einbruch, da war die Luft raus.
Die Atmosphäre war toll in Ahlen, die Präsentation und das ganze Drumherum waren einfach klasse. Es war für uns nie ein Freundschaftsspiel, wir haben diese Partie sehr ernst genommen, was auch zeigt, dass wir sehr frühzeitig angereist sind. Aber es tut mir leid, daß wir ohne die drei verletzten Olympia-Fahrer angetreten sind. Mein Angebot: Wir machen in absehbarer Zeit noch ein Freundschaftsspiel, dann aber mit allen Stars.
Jau, das ist schon ein etwas anderer Torwart als bei uns in der Zweiten Liga. Einfach geradeaus werfen reicht da wohl nicht. Den muß man ausgucken.
Wir haben den Kielern die leichten Tore ermöglicht, zu schnell abgeschlossen und nicht an unseren Konzeptionen fest gehalten. Jeder kleinste Fehler wurde sofort bestraft.
Zur Pause habe ich mit Magnus Wislander im Kabinengang den Deal gemacht, daß wir am Ende mit mindestens 15 Toren da stehen werden - ein ordentlicher Handel, oder? Aber im Ernst: Am meisten Spaß gemacht haben natürlich die ersten zehn Minuten, zwischen der 20. und der 50. Minute war's dann teilweise schon ein wenig deprimierend...
Das hier heute war einfach ein Riesending, einen solchen Gegner und ein solches Publikum kriegen wir halt nicht alle Tage!
Das war nach mehr als vier Wochen Pause vom normalen Spielbetrieb ganz wichtig für uns.
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