THW-Logo
30./31.08.2011 - Letzte Aktualisierung: 31.08.2011 Super Cup

Der erste Titel: THW Kiel gewinnt den Super Cup gegen den HSV Hamburg

Supercup: 30.08.2011, Di., 20.15: HSV Hamburg - THW Kiel: 23:24 (14:15)
Update #2 KN-Bericht, Spielbericht, Stimmen und Fotos ergänzt ...

Der Pokal ist unser: Der THW Kiel ist Super-Cup-Sieger 2011.
Klicken Sie zum Vergrößern! Der Pokal ist unser: Der THW Kiel ist Super-Cup-Sieger 2011.
Der THW Kiel hat mit dem Super Cup den ersten Titel der Saison gewonnen. In einem keinesfalls hochklassigen und von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Spiel gewann der deutsche Pokalsieger gegen den Meister HSV Hamburg knapp mit 24:23 (15:14). Dabei machten es die Kieler nach starkem Start und einer Fünf-Tore-Führung durch Unkonzentriertheiten unnötig spannend. In der zweiten Hälfte holten sie dann einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Aron Palmarsson gelang viereinhalb (!) Minuten vor dem Ende der entscheidende Treffer - aber es blieb bis zur letzten Sekunde dramatisch. Ein Fehlpass von Pascal Hens bedeutete dann endgültig den Kieler Sieg.
Bester Werfer des Super-Cup-Spiels war Kim Andersson, der acht seiner neun Tore in der ersten Halbzeit erzielte und zum besten Spieler des Super Cups 2011 gewählt wurde. In der teaminternen Statistik verwies der Schwede damit Momir Ilic auf Platz zwei. Der Serbe netzte 8/4 Mal ein. In den entscheidenden Phasen stark präsentierte sich auch Thierry Omeyer, der nach einer Zwei-Minuten-Strafe wegen Reklamierens in der Schlussviertelstunde wichtige Paraden zeigte.

Die Kieler sicherten sich mit dem Triumph vor 8.681 Zuschauern in der Münchener Olympiahalle ihren sechsten Super-Cup-Titel und bauten ihren Rekordsieger-Status auch in diesem Wettbewerb aus.

Furioser Start der Zebras
Die Münchener Olympiahalle bot einen würdigen Rahmen für das HBL-Event.
Klicken Sie zum Vergrößern! Die Münchener Olympiahalle bot einen würdigen Rahmen für das HBL-Event.
Der THW startete nach einer nervösen Anfangsphase furios in dieses vierte Super-Cup-Spiel gegen den HSV in Folge. Omeyer war von Beginn an in der Partie, hielt gleich wichtige Bälle gegen die ohne Michael Kraus, Marcin Lijewski und Oscar Carlen angetretenen Hamburger. Im Angriff machte vor allem Kim Andersson mit Dan Beutler im HSV-Kasten, was er wollte. Bis zur 14. Minute erzielte Andersson alle Feldtore des THW, dann schnappte sich Sprenger einen Hens-Pass und vollendete zum 8:4. Da hatte Omeyer neben weiteren Glanztaten schon einen Siebenmeter von Lindberg gehalten, Ilic per Siebenmeter zum 3:0 und 4:1 (7.) getroffen, und Andersson aus allen Lagen, aus allen Entfernungen und von allen Positionen - wie beim 6:2 nach einer Eins-gegen-Eins-Situation aus dem linken Rückraum - eingenetzt. Beim HSV hielt zunächst nur Pascal Hens dagegen, dem die Kieler Defensive zu viele Freiheiten ließ. Nach Voris Anschlusstreffer zum 5:8 schraubte Ilic mit einem Siebenmeter-Doppelpack die Führung auf 10:5 (17.).

Doch der HSV wurde stärker, brachte für den Rechtshänder Lackovic im rechten Rückraum mit Bertrand Gille einen zweiten Kreisläufer, der für ordentlich Wirbel im Kieler Deckungsverbund sorgte. Gleichzeitig verließ Omeyer ein wenig das Glück des Tüchtigen, während Beutler stärker wurde und die Zebras auch das ein oder andere Mal am Gebälk scheiterten. Es schien, als wenn der HSV die Zebras mit seinem langsamen Spiel langsam aus dem Konzept bringen würde. Das bemerkte natürlich auch Alfred Gislason, der nach Lackovis 8:11 (21.) schon früh die grüne Auszeit-Karte zog.

Andersson überragend
Kim Andersson traf in der ersten Hälfte aus allen Lagen.
Klicken Sie zum Vergrößern! Kim Andersson traf in der ersten Hälfte aus allen Lagen.
Gislason beorderte Palmarsson auf die mittlere Rückraumposition und brachte auch Filip Jicha für ein paar Minuten. Der HSV stellte indes seine Deckung auf eine offensive Deckung um - und robbte nach Anderssons 12:8-Kracher Tor um Tor heran. Hens, vor der Pause fünf Mal erfolgreich, Lindberg mit einem Tempogegenstoß und erneut Hens trafen gegen nun viel zu tief stehende Kieler. Dann hatte der in der Anfangsphase auffällige, dann gut bewachte Marcus Ahlm Pech mit einem Pfostentreffer, ehe Andersson mit einem 105-km/h-Geschoss die erneute Zwei-Tore-Führung für den THW erzielte. Doch Fehler in der Offensive und in der Deckung brachten dem HSV nach Palmarssons Hüft-Knaller zum 14:12 in Überzahl noch vor der Pause den Ausgleich: Lindberg und Bertrand Gille vollendeten zum 14:14. Gut, dass Andersson noch ein achtes Ass im Ärmel hatte: In Unterzahl traf er zum 15:14-Halbzeitstand.

Hamburg geht in Führung
Der Hamburger Rechtsaußen Schröder entwischt hier Henrik Lundström und Christian Sprenger.
Klicken Sie zum Vergrößern! Der Hamburger Rechtsaußen Schröder entwischt hier Henrik Lundström und Christian Sprenger.
Nach der Pause brachte HSV-Trainer per Carlen mit Martin Stumps einen 23-jährigen Oberliga-Spieler für den rechten Rückraum. Doch der leistete sich gleich einen Schrittfehler, was Ilic aus zehn Metern mit dem 16:14 bestrafte. In der Deckung setzte Gislason nun auf die 3-2-1-Variante mit Narcisse als Wellenbrecher auf der vorgezogenen Position. Den Ton gab dann aber ein Hamburger an: Johannes Bitter kam nach der Pause und schnappte sich gleich einen Andersson-Wurf und ein Ball von Sprenger. Das fiel zunächst nicht wirklich ins Gewicht, weil Narcisse zum 17:15 abhob (35.), doch Bitter schien die müde wirkenden THW-Angreifer zusätzlich zur nun fester zupackenden HSV-Abwehr zu verunsichern. Als Ahlm nach 37 Minuten bereits seine zweite Zeitstrafe erhielt und kurz nach dessen Rückkehr Omeyer wegen Reklamierens ebenfalls zwei Minuten auf die Bank geschickt wurde, nutzten die Hansestädter dies zu einer 3:0-Serie zum 18:18 (43.).

Vor allem Andersson war in dieser Phase der hohe Kraftaufwand der ersten Halbzeit anzumerken. Christian Zeitz hatte sich zwar mit warm gemacht, konnte aber von Gislason nicht eingesetzt werden. Ein Doppelschlag von Hens brachte die erste Führung für den Meister (45.), die Schröder und Duvnjak kurz darauf auf 22:20 ausbauten (49.).

THW kämpft sich zurück
Marcus Ahlm hatte gegen die harte Hamburger Deckung einen schweren Stand.
Klicken Sie zum Vergrößern! Marcus Ahlm hatte gegen die harte Hamburger Deckung einen schweren Stand.
Ahlm verkürzte mit seinem einzigen Tor auf 21:22, was Jansen mit einem verwandelten Siebenmeter konterte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich zwölf Ballverluste beim THW angehäuft - zu viele gegen einen trotz der Ausfälle kämpferisch starken Gegner. Aber der THW kämpfte ebenfalls - und kam zurück ins Spiel. Omeyer parierte und passte auf den für den unauffälligen Dominik Klein in die Partie gekommenden Lundström, der schnell weiter auf Andersson passte, der dann mit einem Heber den 22:23-Anschluss herstellte.

Verbissen wurde nun um jeden Ball gefightet, und erneut war es Lundström, der einen weiten Pass fing und dieses mal selbst zum Ausgleich vollstreckte (53.) Der HSV hatte durch Jansen Gelegenheit zur erneuten Führung, doch Jansen warf einen Strafwurf weit über den für den Siebenmeter ins Tor beorderte Palicka hinweg über das Tor. Doch die Partie blieb hektisch: Andersson machte einen Schrittfehler, Vori vertändelte den Ball, Narcisse passte ins Leere - Palmarsson fasste sich ein Herz, ging durch die Schnittstelle der Hamburger Deckung und markierte das 24:23 (56.)

Dramatische Schlussphase
So sehen Super-Cup-Sieger aus: Mannschaftsfoto nach dem gelungenen Saisonauftakt.
Klicken Sie zum Vergrößern! So sehen Super-Cup-Sieger aus: Mannschaftsfoto nach dem gelungenen Saisonauftakt.
Doch noch waren über vier Minuten zu spielen. Minuten, in denen sich die Fehler auf beiden Seiten noch einmal häuften. Bitter ahnte gegen Narcisse die Ecke, Omeyer strafte Hens ab, indem er seinen Wurf einfach festhielt. Die Minuten verranden, 50 Sekunden vor dem Ende brachte Carlen mit Lackovic einen siebten Feldspieler. Hens passte ins Aus, doch wegen einer Fouls blieben die Hansestädter im Ballbesitz. Auszeit HSV. Die Kieler Deeckung machte Druck, und erneut war es Hens, der den letztlich entscheidenden Fehler beging: Sein Pass auf Duvnjak landete im Seitenaus. Auszeit THW. 18 Sekunden vor dem Ende. Mit einer offenen Deckung versuchten die Hamburger, den Ball noch einmal zu erobern und ein Siebenmeterwerfen zu erzwingen. Lundström tankte sich an den Kreis durch, doch ging nicht den freien Weg aufs Tor, sondern zog nach innen. Der Kieler Linksaußen verlor den Ball, Palmarsson und Vori hechteten zum Abpraller. Der HSV-Kreisläufer gewann dieses Duell - doch der Kieler Youngster hinderte den routinierten Vori am Pass. Abpfiff. Der Rest war Jubel.

Dank einer starken ersten Häfte gewann der THW Kiel verdient den Super Cup. Bis zum Punktrunden-Auftakt am Sonntag gegen die SG Flensburg-Handewitt bleibt dennoch viel Arbeit für Alfred Gislason. Vor allem die hohe Fehlerquote gilt es abzustellen.

(Christian Robohm)

Hier geht's zu weiteren Fotos vom Spiel...

Lesen Sie bitte auch den ausführlichen Spielbericht der Kieler Nachrichten und die KN-Nachbetrachtung vom 1. September.


Stimmen zum Spiel:

THW-Spieler Kim Andersson:
Die Erleicheterung ist groß, endlich kann ich wieder mitmachen. Wir haben hart trainiert mit den Jungs. Eine Vorbereitung macht nie Spaß, aber ich hatte in den letzten Spielen schon ein sehr gutes Gefühl und konnte heute diese Leistung bestätigen. Ich hoffe, dass wir am Sonntag genauso gut spielen werden.

Aus dem heutigen Spiel kann man noch nicht so viele Antworten ziehen, der HSV hat ja ohne Linkshänder gespielt. Und der Super Cup ist immer noch ein Vorbereitungsspiel, er ist der letzte Test vor dem Ligastart. Der Super Cup ist eben etwas ganz anderes als die Bundesliga. Für uns ist es wichtig, nun mit Selbstvertrauen in die Punktrunde zu gehen.

Klar sind wir heiß, Titel zu gewinnen. Ich bin jetzt im siebten Jahr beim THW, war fünfmal Meister - es gibt nichts Geileres, als Titel zu holen. Ohne Verletzungen haben wir eine sehr starke Mannschaft.

HSV-Neuzugang Dan Beutler:
Wir sind in der zweiten Halbzeit super zurück gekommen. Klar ist solch eine Niederlage nicht so schön, aber wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Man darf nicht vergessen, dass wir ohne Linkshänder gespielt haben. Dass wir heute nicht gewonnen haben lag an unserer ersten Halbzeit, in der wir viele einfache Tore kassiert haben und Kim Andersson überragend war.

Super Cup: 30.08.11, Di., 20.15: HSV Hamburg - THW Kiel: 23:24 (14:15)

Logo HSV Hamburg:
Bitter (31.-60., 5 Paraden), Beutler (1.-30., 4 Paraden); Schröder (1), Duvnjak (3), Jansen (3/1), Lackovic (2), Flohr, Vori (1), B. Gille (2), G. Gille, Lindberg (4/2), Stumps, Hens (7), Schliedermann; Trainer: Carlen
Logo THW Kiel:
Omeyer (1.-40., 42.-60., 12 Paraden) Palicka (40.-42. und 1 Siebenmeter, keine Parade); Andersson (9), Lundström (1), Dragicevic (n.e.), Sprenger (1), Ahlm (1), Kubes (n.e.), Reichmann (n.e.), Palmarsson (3), Narcisse (1), Ilic (8/4), Klein, Jicha; Trainer: Gislason
Schiedsrichter:
Bernd Methe / Reiner Methe (Vellmar)
Zeitstrafen:
HSV: 1 (Jansen (11.);
THW: 3 (2x Ahlm (28., 37.), Omeyer (40.))
Siebenmeter:
HSV: 6/3 (Omeyer hält Lindberg (6.), Omeyer hält Lindberg und den Nachwurf (37.), Jansen gegen Palicka überweg (55.));
THW: 4/4
Spielfilm:
1. Hz.: 0:3 (6.), 1:3, 2:4, 2:6 (9.), 4:7, 5:8 (14.), 5:10 (17.), 7:11 (20.), 8:12 (22.), 11:12 (24.), 12:14 (27.), 14:14 (29.), 14:15;
2. Hz.: 14:16, 15:17 (35.), 16:18, 18:18 (43.), 18:19, 20:19 (45.), 20:20, 22:20 (49.), 23:21 (51.), 23:24 (56.), 23:24.
Zuschauer:
8.681 (Olympiahalle, München)
Spielgrafik:
Spielgrafik

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 31.08.2011:

Revanche, Teil eins: THW holt den Supercup

"Zebras" besiegen in München den HSV mit 24:23
München. Das erste Saison-Kräftemessen zwischen den Meisterschaftsfavoriten HSV Hamburg und THW Kiel beim Supercup in München entschieden die "Zebras" mit 24:23 (15:14) für sich, machten den Rollentausch perfekt. In der vergangenen Saison war der THW als Meister in diesen Wettbewerb gegangen, unterlag Hamburg mit 26:27 Toren. Gestern Abend drehten die Kieler den Spieß gegen den amtierenden Meister Hamburg um, triumphierten bei ihrer 14. Teilnahme zum sechsten Mal.

Bester "Rookie" der vergangenen Saison: Patrick Wiencek bei der Ehrung mit Handball-Woche-Chef Olaf Bruchmann (links).
Klicken Sie zum Vergrößern! Bester "Rookie" der vergangenen Saison: Patrick Wiencek bei der Ehrung mit Handball-Woche-Chef Olaf Bruchmann (links).
Erste Sieger gab es schon vor dem Anpfiff. Die Zwillinge Bernd und Reiner Methe wurden vor 8.681 Zuschauern in der Olympiahalle als bestes Schiedsrichtergespann des Jahres geehrt, Gummersbachs Patrick Wiencek zum besten Nachwuchsspieler der Handball-Bundesliga. In der kommenden Saison streift der 22-jährige Kreisläufer das THW-Trikot über, den Kielern ist offenbar eine Verpflichtung mit guter Zukunftsperspektive gelungen.

Gut starteten die "Zebras" auch in die Partie, schlossen zunächst nahtlos dort an, wo sie in den Saisonvorbereitungsspielen aufgehört hatten. Bissig und beweglich in der Abwehr, mit einem starken Thierry Omeyer zwischen den Pfosten. Vorne setzten sich vor allem Kim Andersson und Momir Ilic in Szene. Der Serbe glänzte als sicherer Siebenmeterschütze, Kim Andersson wurde mit Wucht aus dem Rückraum zum HSV-Albtraum, hämmerte den Ball in der ersten Halbzeit achtmal an HSV-Torhüter Dan Beutler vorbei ins Netz, kam auf insgesamt neun Tore und wurde am Ende als bester Spieler ausgezeichnet.

Schiedsrichter des Jahres: Bernd und Reiner Methe.
Klicken Sie zum Vergrößern! Schiedsrichter des Jahres: Bernd und Reiner Methe.
HSV-Trainer Per Carlen musste ohne Linkshänder im Rückraum auskommen, Neuzugang Oscar Carlen kuriert seinen Kreuzbandriss aus, Marcin Lijewski eine Schulterverletzung. Überraschend kam Carlens Entscheidung, dem schwedischen Neuzugang von der SG Flensburg, Dan Beutler, den Vorzug vor Nationalkeeper Johannes Bitter zu geben, den ersten Ball hielt Beutler in der 12. Minute auf, Omeyer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Striche für Paraden hinter seinem Namen angesammelt, zusätzlich einen für den gehaltenen Siebenmeter gegen Hans Lindberg. So gehörten die ersten 20 Minuten klar dem THW, in der 17. Minute führten die Kieler 10:5, lagen deutlich auf Siegkurs. Dann geriet Sand ins Getriebe, ausgerechnet als Filip Jicha nach dreiwöchiger Verletzungspause wieder eingreifen durfte. Der HSV kam näher, war zur Halbzeit beim 15:14 auf Tuchfühlung.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte ebenfalls der THW, legte bis zur 40. Minute eine Drei-Tore-Führung (18:15) vor, die die "Zebras" dann wegen Zeitstrafen leichtfertig einbüßten. Marcus Ahlm musste auf die Strafbank, danach erwischte es "Titi" Omeyer wegen Meckerns. Die Schiedsrichter setzten neue Vorgaben, bei Torhüter-Protesten besser hinzuhören, konsequent um. Hamburg nutzte die Gunst, ging in der 46. Minute mit dem siebten Kracher von Pascal Hens beim 20:19 erstmals in Führung und begann, das Spiel zu dominieren.

Anteil hatte daran auch der THW. Dominik Klein, Momir Ilic oder Aron Palmarsson ließen beste Chancen ungenutzt, außerdem steigerte sich Bitter. Trotzdem kam Kiel zurück, Andersson und Lundström glichen Hamburgs 23:21-Führung aus, und als Aron Palmarsson in der 56. Minute zum 24:23 getroffen hatte, begann ein Vier-Minuten-Krimi ohne Tor mit Kieler Happyend.

"Die Situation ist für uns neu. Jetzt wir sind wir die Jäger", sagte Andersson. "Aber wir nehmen das an, sind heiß darauf, wieder die Meisterschaft zu gewinnen."

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 31.08.2011)


(30./31.08.2011) Ihre Meinung im Fan-Forum? Zur Newsübersicht Zur Hauptseite