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21./22.08.2012 - Letzte Aktualisierung: 22.08.2012 Super Cup

THW Kiel gewinnt zum siebten Mal den Super Cup

Neun Vujin-Tore beim 29:26 gegen Flensburg

Supercup: 21.08.2012, Di., 20.15: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt: 29:26 (14:14)
Update #3 (Video-Update) Videos, KN-Bericht, Fotos, Spielbericht und Stimmen ergänzt...

Super-Cup-Sieger 2012: der THW Kiel!
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Der THW Kiel macht dort weiter, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hatte: Durch einen 29:26 (14:14)-Erfolg über den Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt sicherten sich die "Zebras" am Dienstagabend zum siebten Mal den Super Cup und den ersten offiziellen Titel der Saison. In einem spannenden, aber nicht immer hochklassigen Derby im ausverkauften Münchner Olympia-Eissportzentrum konnten sich die Kieler, bei denen Neuzugang Marko Vujin (9/4 Tore), Filip Jicha (6 Treffer) und Andreas Palicka die auffälligsten Akteure waren, Mitte der zweiten Halbzeit absetzen. Flensburg kam dank des sechsfachen Torschützen Holger Glandorf zwar noch einmal heran, ehe Daniel Narcisse den THW mit seinem dritten Treffer erlöste.
Eigentlich trainieren im Eissportzentrum die Kufencracks des DEL-Clubs EHC Red Bull München, am Dienstag aber war die Halle fest in Hand der Handballfans: 6.159 Zuschauer erlebten tropische Temperaturen unter dem Hallendach, machten aber dennoch von Beginn an gute Stimmung, wie es sich für ein Nordderby gehört. Vor dem Anpfiff wurden erst einmal die Medaillengewinner der Olympischen Spiele geehrt: die Goldmedaillengewinner Daniel Narcisse und Thierry Omeyer vom deutschen Meister und Pokalsieger THW Kiel sowie die Silbermedaillengewinner Mattias Andersson und Tobias Karlsson vom Vizemeister und -pokalsieger SG Flensburg-Handewitt.
Flensburg mit besserem Start
Filip Jicha erzielte sechs Treffer.
Klicken Sie zum Vergrößern! Filip Jicha erzielte sechs Treffer.
Die Nordlichter hatten zunächst den besseren Start in die Partie: Neuzugang Steffen Weinhold traf per Unterarmwurf zum 0:1, Knudsen legte vom Kreis nach. Beim THW stand von den Neuzugängen Marko Vujin in der Startformation, ansonsten vertraute Alfred Gislason den arrivierten Kräften Daniel Narcisse und Filip Jicha im Rückraum, Dominik Klein und Christian Sprenger auf den Außenpositionen, Kapitän Marcus Ahlm am Kreis und Thierry Omeyer im Tor. In der Abwehr begann der THW mit der offensiven 3:2:1-Deckung und Filip Jicha an der Spitze. Doch zunächst klappte die Abstimmung noch nicht, nach dem 1:2 durch Sprenger erhöhten Djordjic und Knudsen gar auf 4:1 für den Vizemeister.
6:1-Lauf der Kieler
Dann aber kamen die Kieler langsam besser in Fahrt: Jicha verkürzte und Omeyer feierte gegen Weinhold seine erste Parade. Vujin setzte Jicha ein zum 3:4, und nachdem Omeyer gegen Djordjic parierte und einen weiten Pass auf Klein spielte, hatte der THW bereits ausgeglichen. In Unterzahl - Marcus Ahlm musste für zwei Minuten auf die Bank - gelang Marko Vujin aus spitzem Winkel gar die erste Kieler Führung. Und die Show des serbischen Neuzugangs ging weiter: Beim 6:5 ermöglichte er erneut viel Platz für Jicha, das 7:5 erzielte er selbst und übernahm nach einem Foul an Ahlm auch vom Siebenmeterpunkt die Verantwortung - 8:6 (14.).
Wechselspiele und Unkonzentriertheiten
Mittlerweile hatten die Trainer ihre ersten Wechsel vollzogen: Bei Flensburg feierte Holger Glandorf nach viermonatiger Verletzungspause sein Comeback, auch Heinl und Kaufmann kamen in die Partie. Alfred Gislason brachte wenig später Christian Zeitz, Aron Palmarsson, Rene Toft Hansen und Momir Ilic. Diese Phase aber gehörte - auch dank einiger Unkonzentriertheiten der "Zebras" - nun den Flensburgern, die durch Eggert und Kaufmann egalisierten und durch einen weiteren Treffer Kaufmanns gar wieder in Führung gingen. Christian Zeitz wurde anschließend wegen Fußspiels auf die Bank verbannt, doch Marko Vujin glänzte erneut und traf in Unterzahl zum 9:9-Ausgleich.
Leistungsgerechter Halbzeitstand
Rene Toft Hansen setzt sich durch.
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Doch obwohl die SG durch Treffer Eggerts und Glandorfs gar mit 11:9 in Front lag, stand die Kieler Deckung - nun eine 6:0-Abwehr mit Momir Ilic und Rene Toft Hansen im Mittelblock - sattelfester. Mittlerweile war Andreas Palicka für den glücklosen Thierry Omeyer gekommen. Und der THW bekam die Partie wieder besser in den Griff, nutzte Überzahlsituationen nach Zeitstrafen gegen Eggert und Heinl aus, so dass Palmarsson mit seinen beiden Treffern zum 12:12 und 13:13 egalisieren konnte. Nach dem 13:14 durch Eggert aus unmöglichem Winkel war es dann Toft Hansen, der einen Siebenmeter herausholen konnte, den Vujin erneut eiskalt mit seinem bereits sechsten Treffer zum insgesamt leistungsgerechten 14:14-Halbzeitstand verwandelte.
THW legt vor, Flensburg lässt sich nicht abschütteln
Mit Beginn des zweiten Durchgangs feierte mit Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson der dritte Neuzugang sein Kieler Pflichtspieldebüt. Andreas Palicka hütete weiterhin das Tor, ansonsten schickte Gislason dieselbe Formation wie zu Spielbeginn aufs Parkett. Den besseren Start hatten aber diesmal die "Zebras", die durch einen weiteren Vujin-Siebenmeter und einen Narcisse-Gegenstoß nach Jicha-Steal das 16:14 erzielten. Die Flensburger, die die offensive Kieler Abwehr desöfteren mit zwei Kreisläufern erfolgreich zu knacken versuchten, glichen durch einen weiten Andersson-Pass auf Svan Hansen und einen Treffer Heinls aber aus. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich nun langsam einige Derby-typische Nickligkeiten einschlichen - so wurden Jicha nach Foul an Weinhold und Karlsson für dessen Einsteigen gegen Narcisse jeweils für zwei Minuten auf die Bank geschickt. Beim THW, bei dem Andreas Palicka sich nun mit einigen Glanztaten auszeichnete, deutete Gudjon Valur Sigurdsson nun seine Qualitäten an: Nach einem Ballgewinn in der Abwehr raste der Isländer mit Ball von der eigenen Hälfte los und konnte erst am Flensburger Kreis unfair gestoppt werden - den fälligen Strafwurf verwandelte Vujin zum 18:17.
Djordjic-Verletzung schockt Flensburg
Bis zum 19:18 aber blieb die Partie eng. Die SG hatte nach einem Offensivfoul der Kieler wieder die Chance auf den Ausgleich, als sich Petar Djordjic ohne Fremdeinwirkung das Knie verdrehte und verletzt vom Parkett geführt werden musste. Der Schock saß tief bei den Flensburgern, die obendrein in dieser Szene durch einen Gegenstoß Sigurdssons das 18:20 kassierten. Der Vizemeister wirkte verunsichert, lediglich Holger Glandorf traute sich nun etwas, doch seine beiden Würfe wurden von Palicka pariert, nach den Treffern von Ilic und Palmarsson zum 22:18 (46.) schien sich der THW absetzen zu können.
THW zieht davon
Glandorf und Knudsen verkürzten zwar auf 20:22, weil Andersson gegen den am Kreis auftauchenden Sigurdsson nach feinem Zeitz-Anspiel parieren konnte. Doch als die Kieler, bei denen Patrick Wiencek mittlerweile am Kreis wirbelte, eine Überzahlsituation über Sprenger perfekt auflösten, Zeitz ein wuchtiges Unterarmgeschoss losließ, Sigurdsson einen weiten Jicha-Pass von Rechtsaußen artistisch mit rechts verwandelte und Jicha dynamisch zum 26:21 (51.) einnetzte und dabei auch noch eine verdiente Zeitstrafe gegen Mogensen provozierte, begannen die vielen schwarz-weißen Fans in der Eissporthalle bereits zu feiern.
Glandorf macht es noch einmal spannend
Doch dafür war es noch zu früh. Denn nach Jichas Treffer zum 27:23 stellte Ljubomir Vranjes auf eine 4:2-Deckung um, die den Kielern gar nicht schmeckte. Zudem zeigte der gerade eingewechselte Sören Rasmussen im Flensburger Tor einige spektakuläre Paraden. So kam die SG durch zwei Eggert-Siebenmeter wieder heran, ehe Glandorf zwei Minuten vor Schluss mit seinem sechsten Treffer gar den 26:27-Anschluss herstellte - Auszeit Gislason.

Aron Palmarsson übernahm die Verantwortung, tankte sich durch, doch Rasmussen parierte gegen den unfair bedrängten Isländer, und so hatte die SG tatsächlich die Chance zum Ausgleich. Doch die Kieler Deckung war hellwach, Sigurdsson sprintete in einen abgeblockten Kaufmann-Wurf und bediente Daniel Narcisse, dem das erlösende 28:26 gelang. Den Schlusspunkt setzte dann noch einmal Marko Vujin, der seine starke Offensivleistung mit seinem neunten Treffer mit dem Schlusspfiff krönte.

Trotz des siebten Erfolgs im Super Cup wartet auf Alfred Gislason aber bis zum Bundesligastart am kommenden Samstag beim VfL Gummersbach noch jede Menge Arbeit. Daher wird die Pokalfeier sicherlich auch kurz ausfallen - ab Mittwoch gilt wieder die volle Konzentration dem Bundesligastart.

(Sascha Krokowski)

Hier geht's zu weiteren Fotos vom Spiel...

Lesen Sie bitte auch den ausführlichen Spielbericht der Kieler Nachrichten und die Nachbetrachtung aus den Kieler Nachrichten vom 23.08..

Videos rund um das Event

Video von der Pressekonferenz...

Stimmen zum Spiel:

THW-Trainer Alfred Gislason:
Die Atmosphäre war richtig gut, auch wenn es in der Halle extrem warm war. Wir haben deutlich gesehen, dass beide Teams noch in der Vorbereitung stecken und ungewöhnlich viele Fehler gemacht haben. Mit unseren Neuzugängen war ich zufrieden, sie haben sich gut eingefügt. Aber natürlich haben wir noch viel Arbeit vor uns, bis wir unseren Rhythmus der vergangenen Saison wiedergefunden haben. Ich denke, wir haben verdient gewonnen gegen einen sehr starken Gegner. Ein Kompliment an meine Mannschaft, wir hatten nicht viel Zeit, uns auf den heutigen Tag vorzubereiten. Jetzt haben wir sehr viele Spiele vor uns, diese werden wir nutzen, um uns für die Liga einzuspielen. Denn die Meisterschaft wird in diesem Jahr ein harter Kampf, aber ich hoffe, dass wir wieder am Ende oben stehen werden.

[zu den Olympiasiegern:]
Eigentlich wollte ich beiden Torleuten heute gleich viel Spielzeit geben, aber Andreas Palicka war in der zweiten Halbzeit sehr stark. Beiden hat man die Strapazen angesehen, aber die müderen Spieler waren die, die die Vorbereitung mitgemacht haben.

SG-Trainer Ljubomir Vranjes:
Bei Djordjic sieht es nicht gut aus, ich denke, jeder in Flensburg drückt jetzt die Daumen, dass morgen bei der MRT-Untersuchung ein positives Ergebnis heraus kommt. Zum Spiel: Das war heute ok von uns, wenngleich wir viele Fehler gemacht haben, die Kiel bestraft hat. Wir haben noch ein bisschen mehr zu tun zum Start.
THW-Geschäftsführer Klaus Elwardt:
Heute bin ich der glücklichere Geschäftsführer, weil wir gewonnen haben und wir das bessere Team hatten. Das Spiel war ein Wechselbad der Gefühle. Wir hoffen, dass Djordjic sich nicht zu sehr verletzt hat.
SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke:
Trotz der Gluthitze haben die Zuschauer in der ersten Halbzeit ein erfrischendes Handballspiel gesehen, in der zweiten Hälfte wurde es dann kampfbetont. Kompliment an die Veranstalter, für die Hitze konnten sie ja nichts.
HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann:
Wir mussten in den letzten Wochen viel improvisieren, ein Dank geht an das Publikum, wir haben kaum Beschwerden bekommen. 13 Olympiateilnehmer haben heute hier gespielt, und beide Teams haben eine tolle Leistung gezeigt. Das war kein lockerer Aufgalopp, beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und Vollgas gegeben. Die Veranstaltung hatte einen gewissen Retrocharme, ob wir mit dem begehrten Super Cup in München bleiben, wird die Auswertung ergeben.
Video der Pressekonferenz:

Weitere Videos...


Super Cup: 21.08.12, Di., 20.15: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt: 29:26 (14:14)

Logo THW Kiel:
Omeyer (1.-23. und ein Siebenmeter, 3 Paraden), Palicka (23.-60., 11 Paraden); Toft Hansen, Sigurdsson (2), Sprenger (3), Ahlm, Wiencek, Zeitz (1), Palmarsson (3), Narcisse (3), Ilic (1), Klein (1), Jicha (6), Vujin (9/4); Trainer: Gislason
Logo SG Flensburg-Handewitt:
Andersson (1.-51., 9 Paraden), Rasmussen (51.-60. und drei Siebenmeter, 4 Paraden); Karlsson, Machulla (n.e.), Eggert (6/3), Glandorf (6), Mogensen (1), Svan Hansen (3), Weinhold (1), Djordjic (2), Heinl (2), Voigt (n.e.), Kaufmann (2), Knudsen (3); Trainer: Vranjes
Schiedsrichter:
Fabian Baumgart / Sascha Wild
Zeitstrafen:
THW: 3 (Ahlm (9.), Zeitz (19.), Jicha (37.));
SG: 6 (Eggert (22.), Heinl (26.), Karlsson (38.), Knudsen (48.), Mogensen (52.), Kaufmann (56.))
Siebenmeter:
THW: 4/4;
SG: 3/3
Spielfilm:
1. Hz.: 0:2, 1:2, 1:4 (5.), 5:4 (10.), 5:5, 7:5, 7:6, 8:6 (14.), 8:9 (18.), 9:9, 9:11 (22.), 10:11, 10:12, 12:12 (25.), 12:13, 13:13, 13:14, 14:14;
2. Hz.: 16:14, 16:16, 17:16 (34.), 17:17, 19:17 (40.), 19:18, 22:18 (46.), 22:20, 23:20, 23:21, 26:21 (51.), 26:23, 27:23 (55.), 27:26 (58.), 29:26.
Zuschauer:
6.159 (ausverkauft) (Olympia Eissportzentrum, München)
Spielgrafik:
Spielgrafik

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 22.08.2012:

Daniel Narcisse traf zur Entscheidung

THW holte den Supercup mit 29:26-Sieg gegen Flensburg
München. Die neue Handball-Saison beginnt, wie die alte geendet hat: Mit einer Pokalübergabe an den THW Kiel. Der Triple-Sieger gewann gestern Abend vor knapp 6200 Zuschauern in der Münchner Eissporthalle zum siebten Mal den Supercup. Diesmal gegen die SG Flensburg-Handewitt. Mit 29:26 (14:14).

Das befürchtete Chaos war ausgeblieben. Eine Überraschung, schließlich mussten doch alle Fans ihre Tickets an der Halle umtauschen, weil das Duell zwischen dem Meister und dem Pokalfinalisten eigentlich in der deutlich geräumigeren und komfortableren Olympiahalle stattfinden sollte. Luxus, der aber einen Haken hatte - ein Leck im Dach. Weil der Schaden offenbar erst kurzfristig entdeckt worden war, musste die Handball-Bundesliga (HBL) als Veranstalter improvisieren. Sie tat es mit Geschick, und sie fand in unmittelbarer Nachbarschaft eine Halle, die sonst den Eishockey-Erstligisten EHC München beheimatet. Sie hatte ein Dach, wenn auch ein flaches aus Blech. Es hingen ein paar Ventilatoren daran, die auch in einem durchschnittlichen Wohnzimmer nicht viel Wind gemacht hätten.

Die Zuschauer hatten ihre Hallenhefte gefaltet, benutzten sie als Klatschpappen und als Fächer, um sich angesichts der Sauna-Temperaturen Linderung zu verschaffen. Der guten Stimmung tat die Hitze keinen Abbruch. Warum auch? Im Handball der Moderne sitzen die Zuschauer zwar bequem, aber weit weg vom Geschehen. Dieser Supercup war eine Reise in die Geschichtsbücher, eine, bei dem die Fans auf Bänken saßen, die sie offenbar aus ihren Kleingärten mitgebracht hatten.

Sie sahen ein Spiel, das nach einer gemütlichen ersten Halbzeit noch richtig Fahrt aufnahm. Verlieren wollte keiner. Die Kieler, die zuletzt vor 15 Monaten einer deutschen Mannschaft unterlagen, wollen sich daran erst gar nicht gewöhnen. Die Flensburger, die zuletzt zwölf Pflichtspiele gegen die "Zebras" verloren, wollten diese Serie endlich beenden.

Sie starteten besser, führten 4:1 (5.), weil der Rekordmeister in der Abwehr schlummerte. Doch mit zunehmender Spieldauer bekamen die Kieler den Gegner immer besser in den Griff. Ein wichtiger Faktor war Torhüter Andreas Palicka, der nach der Pause einen glänzenden Start erwischte und das Fundament bildete, auf dem das Team von Alfred Gislason eine 26:21 (50.)-Führung errichtete. Eine, die in einer hektischen Schlussphase noch einmal auf ein Törchen (27:26) einschmolz. Doch dann landete ein Pass von Lars Kaufmann in den Händen von Daniel Narcisse, und dem Olympiasieger war es vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. "Wir haben heute viele Fehler gemacht und es wird noch eine Weile dauern, bis wir unseren Rhythmus wieder finden", sagte Gislason. "Aber ich bin trotzdem zufrieden, der Sieg war verdient."

(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 22.08.2012)


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