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07./09.05.2009 - Letzte Aktualisierung: 09.05.2009 DHB-Pokal

Final-Four: Macht der THW den zweiten Pokal-Hattrick perfekt?

Für Kurzentschlossene: Noch wenige Karten erhältlich

Update #1 KN-Vorberichte ergänzt...


Das "Final Four" findet am 29./30. März in Hamburg statt.
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Am kommenden Wochenende steht das 17. Final Four - davon das 16. in Folge in der Hansestadt Hamburg - an, die Zebras sind bereits zum elften Mal aktiv beim prestigeträchtigen und lukrativen Großevent dabei. Neben dem Titelverteidiger des THW Kiel sind - wie in den letzten drei Jahren - der erneute Halbfinalgegner, die Rhein-Neckar Löwen, und auch der "Gastgeber" HSV Hamburg wieder beim Finalturnier dabei, komplettiert wird das Feld diesmal von Co-Rekordpokalsieger VfL Gummersbach.
Das Objekt der Begierde...
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Keine Frage: So wie Berlin für das Pokalfinale der Fußballer steht, so hat sich die Pokalendrunde der Handballer in der Alstermetropole längst etabliert. Abzulesen ist das auch daran, dass die Alsterdorfer Sporthalle, die bis zum Jahr 2002 insgesamt neun Mal Austragungsort des Final Four war, mit ihrem Fassungsvermögen von rund 4.400 Besuchern bei stetig wachsender Akzeptanz der Veranstaltung einfach zu klein wurde. Erst mit dem Umzug in die damals gerade neu erbaute Color Line Arena im Jahr 2003 konnte die Liga der stetig wachsenden Kartennachfrage der Fans gerecht werden. Zumindest vorübergehend. Doch mittlerweile reicht selbst das Platzangebot für knapp 13.000 Besucher nicht mehr aus, um alle Interessierten unterzubringen. Die Ticket-Nachfrage überstieg auch bei der diesjährigen Auflage bei weitem das Angebot. Am Ticketcenter der Sparkassen-Arena-Kiel sind noch wenige Resttickets der Preiskategorie 1 für 119 Euro im THW Fan-Block erhältlich, Kurzentschlossene sollten sich aber ranhalten. Keine Frage: Das Lufthansa Final Four gehört zu den absoluten Premium-Veranstaltungen im deutschen Sportkalender.

Nachdem die Color Line Arena schon bei den letztjährigen Austragungen stets aus allen Nähten zu platzen drohte, ist auch in diesem Jahr ein ausverkauftes Haus an beiden Spieltagen garantiert. Das deutete bereits der freie Kartenverkauf an, bei dem sämtliche 6.400 frei verfügbaren Tickets verkauft waren, lange bevor das Teilnehmerfeld feststand. Und auch die jeweiligen Vereinskontingente in Höhe von je 1.500 Tickets pro Teilnehmer waren in Windeseile vergriffen. Allein der VfL Gummersbach ließ einige hundert Tickets ungenutzt, die aber im freien Verkauf rasch vergriffen waren. Das bedeutet, dass auch in diesem Jahr wieder insgesamt fast 26.000 Zuschauer an beiden Tagen die Spiele der Endrunde live miterleben werden.

NDR überträgt live - Forstbaumschule bietet Public Viewing an
Natürlich ist auch wieder das NDR-Fernsehen mit von der Partie, wenn die Entscheidung um den DHB-Pokal fällt: Beide Halbfinalpartien sowie das Endspiel werden live im NDR übertragen, der SWR klinkt sich zudem bei den Spielen der Rhein-Neckar Löwen ein. Kieler Fans, die die Fahrt nach Hamburg nicht auf sich nehmen, aber dennoch das Halbfinale und hoffentlich auch das Finale mit Zebra-Beteiligung unter Gleichgesinnten verfolgen möchten, wird erneut in der Kieler Forstbaumschule geholfen: Das Restaurant baut im Biergarten eine Großbildleinwand auf und lädt alle THW-Fans ein, die Entscheidung um den Pokalsieg live im Düvelsbeker Weg zu verfolgen.
Maskottchen-Rennen als Rahmenprogramm
Während der THW zum zweiten Mal den Pokal-Hattrick anstrebt, um mit dem sechsten Erfolg alleiner Rekord-Pokalsieger zu werden, verfolgt THW-Maskottchen Hein Daddel zudem noch ein ganz eigenes Ziel: Denn vor den beiden Halbfinal-Paarungen sowie vor dem Endspiel veranstaltet die Deutsche Lufthansa AG auf dem zu einer Landebahn umgestalteten Spielfeld ein spektakuläres Maskottchen-Rennen, welches unser ambitioniertes Zebra natürlich für sich entscheiden möchte.

Angefeuert von unseren Fans, wird Hein Daddel vor dem Halbfinalspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen gegen das Miezekätzchen des Gegners antreten. Mit Anlauf rutschen die Maskottchen über die Landebahn und müssen nach wenigen Metern zwei Seile ergreifen. Daran werden sie dann von jeweils zwei aus dem Publikum ausgewählten Fans so schnell wie möglich über die Landebahn ins Ziel gezogen. Während des Rennens dürfen sich die Maskottchen übrigens auch gegenseitig behindern - Spaß und Spannung sind also garantiert.

Die beiden Sieger-Maskottchen der Halbfinalspiele stehen im Finale und rutschen vor dem DHB-Pokal-Endspiel um die Wette - bis der Gewinner des großen Lufthansa Final Four Maskottchen-Rennens feststeht.

Es heißt also: Daumen drücken für Hein Daddel!

Spiel um Platz 3 möglich
Sollte es im Finale eine Neuauflage zwischen dem HSV Hamburg und dem THW Kiel geben, wird - sofern die Rhein-Neckar Löwen nicht wie im Vorjahr drauf verzichten - ein Spiel um Platz 3 zwischen dem VfL Gummersbach und den Löwen ausgetragen. Die Partie würde dann am Sonntag um 11.30 Uhr angepfiffen werden. So oder so: Der VfL hat gute Chancen, in der nächsten Spielzeit im Pokal der Pokalsieger anzutreten, da die anderen drei Teams des "Final Four" allesamt die Qualifikation für die Champions League anvisieren. Für alle Begegnungen des Wochenendes gilt: Es muss eine Entscheidung her. Sollte es nach regulärer Spielzeit unentschieden stehen, so wird das Spiel noch einmal um zwei mal fünf Minuten verlängert. Sollte danach noch immer kein Gewinner ermittelt worden sein, entscheidet ein Siebenmeterwerfen.
Senat empfängt Bundesliga
Das hat schon Tradition: Auch in diesem Jahr empfängt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg am Vorabend des Lufthansa Final Four die vier Endrunden-Teilnehmer und die Verantwortlichen und Offiziellen zu einem Empfang in der Color Line Arena.
TOYOTA HBL ehrt beste Spieler
Die besten Akteure des Lufthansa Final Four 2009 erfahren nach Abschluss des Finales am Sonntagnachmittag noch eine besondere Würdigung. Die TOYOTA HBL wird den besten Spieler, den besten Torhüter und den besten Torschützen der diesjährigen Endrunde ehren. Die für die Endrunde akkreditierten Journalisten sind aufgerufen, in der Halbzeit des Finales ihre Wahl für den besten Spieler und den besten Torhüter zu treffen und für ihren jeweiligen Kandidaten zu stimmen.
Die Halbfinal-Partien
Im ersten Halbfinale (live im NDR) trifft Vorjahres-Finalist HSV Hamburg am Samstag um 13.15 Uhr auf den fünffachen DHB-Pokalsieger VfL Gummersbach. Der letzte Erfolg der Oberbergischen liegt allerdings lange zurück: 1985 gewann man durch zwei Siege gegen den damaligen Dauerrivalen TV Großwallstadt zum fünften und bislang letzten Mal den Cup, zuletzt erreichte der VfL 1989 das Finale. Während der HSV Hamburg, Pokalsieger von 2006, bereits zum vierten Mal in Folge beim "Final Four" im eigenen Wohnzimmer dabei ist, feiert Gummersbach seine Finalrunden-Premiere in der Colorline-Arena. Trainer Sead Hasanefendic kann nach überstandenen Verletzungen auch wieder auf die beiden Ex-Zebras Adrian Wagner und Viktor Szilagyi zurückgreifen, die Generalprobe am Dienstag in Magdeburg (26:29) ging allerdings gründlich daneben. Besser machte es der HSV Hamburg, der gleichzeitig Balingen mit 34:21 in die Schranken wies.

Im zweiten Halbfinale um 15.00 Uhr kommt es dann zur Neuauflage der letztjährigen Vorschlussrunde und zum bereits dritten von vier Aufeinandertreffen in den Kieler "Löwen"-Wochen zwischen dem THW und den Rhein-Neckar Löwen. Beide Teams duellieren sich nun schon zum vierten Mal in Folge beim "Final Four" in der Colorline-Arena, bislang steht es hier 2:1 für den THW. Im letzten Jahr zelebrierte der THW Kiel mit einem überragenden Stefan Lövgren fantastischen Tempo-Handball und siegte mit 38:34 gegen die Mannheimer.

Lesen Sie auch die folgenden Vorberichte der Kieler Nachrichten:

Dieser Vorbericht wird wie gewohnt ständig aktualisiert...

 

Der Spielplan

Samstag, 09. Mai - Halbfinals
09.05.09, Sa. 13.15 HSV Hamburg - VfL Gummersbach : live im NDR  Schiedsrichter: n.n.
15.00 THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen : live im NDR/SWR  Schiedsrichter: n.n.
Sonntag, 10. Mai - Finale
10.05.09, So. 14.15 Sieger 1. Halbfinale - Sieger 2. Halbfinale : live im NDR  Schiedsrichter: n.n.

Ein Spiel um den dritten Platz wird nur dann ausgetragen, wenn der VfL Gummersbach und die Rhein-Neckar Löwen im Halbfinale ausscheiden. Die Partie würde am Sonntag vor dem Endspiel (Anwurf: 11.30 Uhr) stattfinden.

 

Die beteiligten Teams:


 

Rhein-Neckar Löwen

Rhein-Neckar Löwen.
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Die Rhein-Neckar Löwen konnten sich bereits zum vierten Mal in Serie für das Final Four in Hamburg qualifizieren. Doch trotz großartiger Auftritte - den ersten absolvierten sie 2006 noch unter dem Namen SG Kronau/Östringen - gelang den Badenern bislang noch nicht der große Wurf. 2006 und 2007 erreichten sie das Finale, verloren aber zweimal unglücklich, 2008 war bereits im Halbfinale gegen den späteren Sieger THW Kiel Schluss. Das soll in diesem Jahr anders werden, auch wenn die Hürde im Halbfinale ähnlich hoch ist wie 2008: Der Gegner heißt erneut THW Kiel. "Sicher sind wir der Außenseiter in diesem Match", sagt Löwen-Coach Wolfgang Schwenke. "Aber wir werden nicht chancenlos sein." An Unterstützung wird es nicht mangeln. 1500 Löwen-Fans werden teils in Sonderzügen, teils mit Bussen und PKW den weiten Weg aus dem Badischen antreten, um das Team ins Finale zu schreien. Besonders emotionale Momente wird es ganz sicher für Kreisläufer Christian Schwarzer geben. Mit 39 Jahren spielt Blacky ganz sicher das letzte Final Four. Der Weltmeister von 2007 beendet im Sommer seine Karriere.
Der Kader:
Der Kader der Rhein-Neckar Löwen.
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Die Pokal-Bilanz:
Nachdem für den jungen Club, der 2002 aus der Fusion des TSV Baden Östringen mit der HSG Kronau/Bad Schönborn entstand, zuvor spätestens in der 3. Hauptrunde Endstation war, erreichten die Löwen in den vergangenen drei Jahren jeweils das Final Four. 2006 scheiterten sie erst im Finale am HSV Hamburg, 2007 ebenfalls im Endspiel am THW. Im vergangenen Jahr war bereits im Halbfinale Endstation - wieder gegen den THW Kiel.
Der Weg in die Endrunde:
2. Runde Rhein-Neckar Löwen-HBW Balingen-Weilstetten :33:24(16:9)
3. Runde Rhein-Neckar Löwen-MT Melsungen :32:30(17:16)
Achtelfinale SG Flensburg-Handewitt-Rhein-Neckar Löwen :26:27(16:13)
Viertelfinale Rhein-Neckar Löwen -HSG Düsseldorf :40:32(20:13)
Spiele des THW gegen die Rhein-Neckar Löwen in dieser Saison:
13.09.2008 BL: 14. Spieltag  Rhein-Neckar Löwen - THW Kiel   40:42 (21:23)  G Bericht
26.04.2009 CL: Halbfinal-Hinspiel  THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen   37:23 (20:8)  G Bericht
30.04.2009 CL: Halbfinal-Rückspiel  Rhein-Neckar Löwen - THW Kiel   31:30 (16:17)  V Bericht
Links:

 

HSV Hamburg

Der HSV Hamburg.
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Mit dem HSV Hamburg hat sich nicht nur der Gewinner des Final Four 2006 qualifiziert, sondern auch das Team, das vom Heimvorteil in der Color Line Arena profitieren kann. Zwar werden alle vier Endrunden-Teilnehmer mit stimmgewaltigem Anhang anreisen, doch das Gros der Besucher, das seine Tickets nicht über die Vereinskontingente bezog, wird es mit Martin Schwalb und seiner Mannschaft halten. Die Hamburger, die zum fünften Mal in ihrer noch jungen Vereinsgeschichte am Lufthansa Final Four teilnehmen, wollen wieder ins Finale kommen und alles daran setzen, dass der Pott in die Hansestadt zurückkehrt. Nach dem frühen Aus im Kampf um den deutschen Meistertitel und dem unglücklichen Ausscheiden im Halbfinale der Champions League gegen den spanischen Vertreter von Ciudad Real bietet das Lufthansa Final Four 2009 den Hanseaten die letzte Chance auf einen Titel. Außerdem: Für Schwalb und sein Team war die Endrunde und der Gewinn des Pokals vor drei Jahren so etwas wie die Initialzündung, den stets hohen Erwartungen des Umfelds endlich auch gerecht zu werden. Mittlerweile gehören sie zu den ganz großen Teams der Liga.
Der Kader:
Der Kader des HSV Hamburg.
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Die Pokal-Bilanz:
Beim fünften Anlauf soll der zweite Pokalsieg nach 2006 her, bei dem man die SG Kronau/Östringen mit 26:25 im Finale niederrang. 2004 unterlag man im Endspiel der SG Flensburg-Handewitt deutlich mit 23:29, im vergangenen Jahr dem THW nach einem Krimi mit 29:32. Lediglich 2007 scheiterte die Mannschaft von Martin Schwalb bereits in der Vorschlussrunde, als man in einer Neuauflage des vorjährigen Endspiels den "Kröstis" mit 28:29 unterlag.

Neben dem letztjährigen Endspiel trafen die Teams schon einmal in einem Pokalspiel aufeinander: In der Saison 2002/2003 erreichte der damals durch unzählige Verletzungen schwächelnde THW in der dritten Runde einen 26:24-Auswärtssieg beim HSV.

Der Weg in die Endrunde:
2. Runde SC Magdeburg II-HSV Hamburg :28:40(15:20)
3. Runde TV Großwallstadt-HSV Hamburg :27:36(14:22)
Achtelfinale HSV Hamburg-ASV Hamm :41:25(20:11)
Viertelfinale GWD Minden-HSV Hamburg :18:24(10:14)
Spiele des THW gegen den HSV in dieser Saison:
30.08.2008 Super-Cup  THW Kiel - HSV Hamburg   33:28 (17:14)  G Bericht
05.10.2008 BL: 7. Spieltag  THW Kiel - HSV Hamburg   29:22 (12:14)  G Bericht
14.03.2009 BL: 24. Spieltag  HSV Hamburg - THW Kiel   33:34 (15:15)  G Bericht
Links:

 

VfL Gummersbach

Der VfL Gummersbach.
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Der VfL Gummersbach ist der Debütant unter den vier Teilnehmern des diesjährigen Lufthansa Final Four. Noch nie zuvor gelang den Oberbergischen die Qualifikation zur Teilnahme an der Pokalendrunde. Nicht zuletzt deshalb muss der Spitzenklub der 70er und 80er Jahre in diesem illustren Teilnehmerfeld als Außenseiter gelten. "Selten waren wir so beliebt wie vor der Auslosung der Halbfinal-Begegnungen des diesjährigen Final Four", sagt VfL-Geschäftsführer Francois Houlet. "Jeder wünschte sich uns als Gegner." Am Ende hieß der Gegner HSV Hamburg. "Ich hätte viel lieber gegen die Rhein-Neckar Löwen oder gegen den THW Kiel gespielt", so Houlet, "weil die Hamburger nach dem Aus in der Champions League nur noch im Pokal die Chance haben, einen Titel zu gewinnen." Dennoch bleiben die Gummersbacher hoffnungsvoll, auch wenn Trainer Sead Hasanefendic ein Finale zwischen dem THW Kiel und dem HSV Hamburg prophezeit. Wie immer es auch ausgehen mag: Der VfL Gummersbach darf sich schon jetzt als Gewinner fühlen. Zum einen winkt eine nicht unbeträchtliche sechsstellige Antrittssumme von geschätzten 150.000 Euro, zum anderen könnte die Teilnahme am Final Four gleichbedeutend sein mit der Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb: nämlich genau dann, wenn sich neben dem THW Kiel als Meister auch die beiden anderen Teilnehmer der Pokalendrunde, der HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen, über die Liga für die Champions League qualifizieren sollten.
Der Kader:
Der Kader des VfL Gummersbach.
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Die Pokal-Bilanz:
Zum ersten Mal überhaupt steht der VfL Gummersbach im Final Four in Hamburg, jedoch ist der Altmeister noch immer - zusammen mit dem THW - Rekordpokalsieger. Zwischen 1977 und 1985 holte der VfL seine fünf Titel, seitdem gelang nur noch zweimal der Finaleinzug (1986 und 1989).

Im Pokal trafen die Traditionsclubs aus Kiel und Gummersbach überraschenderweise erst dreimal aufeinander, der THW führt in dieser Statistik mit 2:1. Das letzte Aufeinandertreffen ist allerdings schon lange her: In der Saison 1997/98 siegte der THW im Viertelfinale in der Ostseehalle mit 30:28 gegen den VfL und legte damit den Grundstein zum ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte.

Der Weg in die Endrunde:
2. Runde SG Köndringen-Teningen-VfL Gummersbach :25:42(11:21)
3. Runde TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck-VfL Gummersbach :21:34(10:15)
Achtelfinale TuS N-Lübbecke-VfL Gummersbach :18:27(10:11)
Viertelfinale VfL Gummersbach-HSG Nordhorn :25:24(13:11)
Spiele des THW gegen den VfL in dieser Saison:
27.09.2008 BL: 6. Spieltag  VfL Gummersbach - THW Kiel   27:32 (17:16)  G Bericht
01.12.2007 BL: 23. Spieltag  THW Kiel - VfL Gummersbach   36:30 (17:15)  G Bericht
Links:

 

THW Kiel

Der THW Kiel.
Der THW Kiel.
Die Pokal-Bilanz:
Zusammen mit dem HSV Hamburg ganz sicher der Favorit dieser Veranstaltung. Nicht allein deshalb, weil die Norddeutschen in der Liga als alter und neuer deutscher Meister eine dominierende Rolle spielten und spielen. Allein die Tatsachen, dass sich der THW bei der insgesamt 17. Auflage bereits zum elften Mal für das Final Four qualifizierte und in diesem Jahr zum vierten Mal als Titelverteidiger an den Start geht, belegen die Ausnahmestellung des Teams von Alfred Gislason. Diesmal könnte nach den Erfolgen 2007 und 2008 sogar der Hattrick gelingen, was übrigens auch zum dritten Mal in Folge den Gewinn des Doubles bedeuten würde. Bis auf Kim Andersson, der noch an den Folgen einer gebrochenen Hand laboriert, wird der THW in Hamburg mit vollem Orchester auflaufen können. Für Kapitän Stefan Lövgren wird dieses Jahr sein letzter Auftritt beim Final Four sein. Der Schwede hört nach zehn Jahren in Diensten des THW zum Saisonende auf.
Der Weg in die Endrunde:
2. Runde Ahlener SG-THW Kiel :26:37(14:21) Spielbericht
3. Runde THW Kiel-Stralsunder HV :38:25(15:10) Spielbericht
Achtelfinale THW Kiel-Frisch Auf Göppingen :35:23(22:9) Spielbericht
Viertelfinale HSG Wetzlar-THW Kiel :23:31(10:18) Spielbericht

 

Schiedsrichter beim Final Four

Peter Rauchfuß, Schiedsrichterwart des Deutschen Handballbundes, hat die drei Schiedsrichtergespanne nominiert, die die Begegnungen des Lufthansa Final Four pfeifen werden. Nominiert wurden: Peter Rauchfuß: "Das Lufthansa Final Four ist weltweit das größte Handballevent für Vereinsmannschaften. Wer hier als Schiedsrichter antritt, gilt, ebenso wie die Spieler der qualifizierten Klubs, als das Beste, was es im Handballsport gibt. Ich verstehe die Nominierung als Auszeichnung, aber auch als Herausforderung, die bisher erbrachten Leistungen zu bestätigen."

Fest steht indes noch nicht, welches Gespann welches Spiel pfeifen wird. "Das", so Rauchfuß, "wird erst kurz vor dem Anpfiff bekanntgegeben."

 

Interview mit HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann:

"Der Handball muss sein Chance jetzt nutzen"
HBL:
Herr Bohmann, das Lufthansa Final Four wird auch in diesem Jahr ein großes Handballfest werden. Viele halten es sogar für die beste Handball-Veranstaltung der Welt.
Frank Bohmann:
Solche Aussagen freuen uns natürlich sehr. Gemeinsam mit der Deutschen Lufthansa AG und unseren anderen Partnern, ist es gelungen das Pokalfinale zu einem tollen Erlebnis für Spieler, Zuschauer und Medien zu entwickeln. Hierbei hilft uns natürlich die Color Line Arena, die enthusiastischen, fairen Fans, die wunderbare Stadt Hamburg und vor allem die vier teilnehmenden Teams, die auch in diesem Jahr die Creme de la Creme des Handballs darstellen.
HBL:
Dabei ist die Begeisterung für das Lufthansa Final Four nicht nur in Deutschland zu verspüren.
Frank Bohmann:
Ja, das ist richtig. Wir haben neben einer Vielzahl von ausländischen Besuchern, auch in diesem Jahr wieder eine große Anzahl ausländischer Fernsehsender, die vom Lufthansa Final Four live berichten. Auch Vertreter ausländischer Zeitungen und Onlinemedien berichten über diese außergewöhnlich attraktive Veranstaltung. Die Leistungen, die hier von den Spielern geboten werden, ist eine echte Werbung für den Handballsport.
HBL:
Bei aller Euphorie, dominierten in den vergangenen Wochen Schlagzeilen über angebliche Schiedsrichtermanipulationen, die dem Handball sehr geschadet haben
Frank Bohmann:
Wir haben diese Manipulationsvorwürfe, obwohl Sie internationale Spiele und keine Spiele der TOYOTA Handball-Bundesliga betroffen haben, sehr ernst genommen. Die im Raum stehenden Vorwürfe müssen aus unserer Sicht bedingungslos aufgeklärt werden. Wir unterstützen bei der Aufklärung die ermittelnden Behörden ohne wenn und aber. Handball steht nach wie vor für Fairness, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit. Wer hiergegen verstößt, hat im Handball nichts zu suchen und muss bestraft werden.
HBL:
Wie können mögliche Manipulationen denn zukünftig ausgeschlossen werden?
Frank Bohmann:
Manipulationen finden im Verborgenen statt, ohne Beleg und Quittungsblock. Eine absolute Garantie kann niemand geben, wir können aber Vorkehrungen treffen, um das Risiko so gering wie möglich zu halten. Die HBL setzt derzeit einen Maßnahmenkatalog um, der das Manipulationsrisiko drastisch vermindert. Dies erfolgt, obwohl es keine Hinweise für Manipulationen in Ligaspielen gegeben hat. Von den internationalen Verbänden IHF und EHF erwarten wir eine unabhängige Überprüfung der Vorgänge und eine konsequente Umsetzung von Antikorruptionsmaßnahmen.
HBL:
Wie lange werden uns die Manipulationsvorwürfe noch beschäftigen?
Frank Bohmann:
Natürlich wäre es wünschenswert, dass alle Vorwürfe so schnell wie möglich ausgeräumt werden. Noch wichtiger als der Zeitfaktor ist aber eine umfassende Klärung. Es wäre fatal, wenn ein scheinbar gelöstes Problem erneut auftaucht, weil es nicht grundlegend gelöst ist. Der Profihandball ist es seinen Fans, den Medien, seinen Partnern und der Vielzahl der hervorragenden Schiedsrichter schuldig, dass alle Zweifel beseitigt werden. Diese Chance muss der Handball jetzt nutzen.
(Das Interview führte die HBL)

 

Kurzumfragen:

Wie schneidet der THW im DHB-Pokal ab?
Pokalsieger 76.7%
Halbfinal-Aus 19.8%
Final-Aus 3.5%
Anzahl Stimmen: 3523

 

User-Tipp:

THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen:

Mittippen!

 

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 07.05.2009:

Final Four fast auf Champions-League-Niveau

Spitzenbesetzung in Hamburg - Abschiedsspiel für Lövgren am 8. August
Hamburg - Zwei Spieltage und vier Mannschaften, die alle nur ein Ziel kennen: den Gewinn des deutschen Handball-Pokals. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit, das Final Four in der Hamburger Color Line Arena wird zum Mekka der Handball-Fans. Sonnabend ist Halbfinaltag, Start ist um 13.10 Uhr mit der Partie HSV Hamburg gegen den VfL Gummersbach, um 15.15 Uhr wird der zweite Finalpartner zwischen Pokalverteidiger THW Kiel und den Rhein-Neckar Löwen ausgespielt. Kommt es am Sonntag um 14.15 Uhr zum Endspiel zwischen Hamburg und Kiel, wird auch der dritte Platz zwischen Gummersbach und den Löwen ermittelt, der Sieger wäre Teilnehmer am europäischen Pokalsiegerwettbewerb. Anwurf wäre dann um 11.30 Uhr. Auch finanziell hat das Final Four etwas zu bieten. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann verspricht allen vier Teilnehmern rund 150 000 Euro, "die wir bei der besten Veranstaltung der Welt pro Team ausschütten."

Das Feld ist erlesen. Kiel, Hamburg, Mannheim, Gummersbach. Würde man den VfL durch den spanischen Meister Ciudad Real ersetzen, hätte man exakt das Halbfinal-Feld der Champions League. Kein Wunder, dass sich THW-Trainer Alfred Gislason auf zwei tolle Handball-Tage freut. Kiel und der HSV seien zwar leichte Favoriten, erklärte der Isländer gestern bei der offiziellen Pressekonferenz in der Color Line Arena, "aber es kann alles passieren, alle Teams liegen von der Leistung her ganz eng beisammen." Käme es zum Final-Duell mit dem HSV richtet sich Gislason auf ein "heißes Spiel" ein.

Ein letztes Mal nimmt Stefan Lövgren am "Fest des deutschen Handballs" teil. Der 38-jährige Schwede beendet bekanntlich seine aktive Karriere und kehrt nach dieser Saison in seine Heimat zurück. Deswegen hat der THW für seinen "Löwen" ein Abschiedsspiel am 8. August mit vielen Weltstars geplant. Dreimal (2000, 2007, 2008) stemmte Lövgren den Pokal-Pott im "Zebra"-Trikot in die Höhe. "Ich bin froh, dass ich noch ein weiteres Mal dabei sein darf", sagte er gestern vor rund 50 Journalisten. "Diese Veranstaltung ist ein absolutes Highlight im deutschen Handball."

Löwen-Manager Thorsten Storm, der die weite Reise aus Mannheim angetreten hatte, glaubt im dritten Aufeinandertreffen gegen den THW in Folge an eine gute Chance für sein Team. Zuletzt hatten die Mannheimer das Halbfinal-Rückspiel in Mannheim nach der 23:37-Hinspielniederlage mit 30:31 für sich entschieden. "Die letzte Begegnung konnten wir gewinnen", sagte Storm, "vielleicht klappt es ja noch einmal."

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 07.05.2009)

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009:

"Kannibalen" steuern Hattrick an

"Zebras" auf den Spuren von Eddy Merckx - Final Four elektrisiert - THW heute im Halbfinale gegen Löwen
Hamburg - Radprofi Eddy Merckx hatte in der Szene den Zusatznamen "der Kannibale", weil er extrem sieghungrig war und nichts abgab. Rekordmeister THW Kiel tritt auf nationalem Handball-Terrain in die Fußstapfen des Belgiers. Seit 2007 schnappten sich die "Zebras" alle deutschen Titel. Die fünfte Meisterschaft in Folge ist schon perfekt, an diesem Wochenende peilt das Team von Trainer Alfred Gislason nach 2007, 2008 auch den Hattrick im DHB-Pokal an. "Es wäre sehr wichtig für uns, in Hamburg ins Finale zu kommen und den Pokal zu gewinnen", sagt der THW-Coach.

Auch bei der 16. Auflage des Final Four in der Hansestadt ist der öffentliche Widerhall enorm, der Senats-Empfang für die Mannschaften am Vorabend des Spektakels im Hamburger Rathaus schon traditionell. Klar, dass die Color Line Arena an beiden Tagen für die "beste Handball-Veranstaltung der Welt" (Handball-Bundesliga-Geschäftsführer Frank Bohmann) mit jeweils 13 000 Zuschauern längst ausverkauft ist. 1500 Tickets gingen jeweils an die vier teilnehmenden Clubs, der Rest wurde im freien Verkauf vorwiegend an HSV-Fans abgesetzt. 200 Karten-Rückläufer gab es nur aus Gummersbach, doch auch dieses Kontingent ist vergriffen. Was Berlin für den Fußball und seine Fans bedeutet, dafür steht Hamburg im Handball.

Die Kieler sind Stammgast, nehmen zum elften Mal teil und stemmten den "Pott" fünf Mal in die Höhe. Wie gewohnt, haben sie für beide Tage in der Nähe von Quickborn Logis bezogen. Gewinnen sie erneut, wären sie alleiniger Rekord-Pokalgewinner. Aber die Konkurrenz ist stark wie nie, bis auf Gummersbach standen mit Gastgeber HSV Hamburg, den Rhein-Neckar Löwen und dem THW drei der Teilnehmer auch im Halbfinale der aktuellen europäischen Champions League.

Startschuss ist heute um 13.15 Uhr mit dem ersten Halbfinale zwischen dem HSV und Gummersbach, die Rhein-Neckar Löwen und Kiel treffen ab 15 Uhr aufeinander. Beide Spiele werden wie auch morgen das Finale (14.15 Uhr) live im NDR übertragen.

Bei der offiziellen Pressekonferenz am Mittwoch in den Katakomben der Arena hatten die Verantwortlichen Alfred Gislason ausgerechnet neben Löwen-Manager Thorsten Storm platziert. Der THW-Trainer, gewöhnlich ein entspannter und stets zu Späßen aufgelegter Mann, fühlte sich sichtbar unwohl, saß mit versteinerter Miene neben dem Vertreter des Halbfinalgegners. Storm gilt für Gislason als einer der Hauptgegenspieler in der Manipulationsaffäre, die auch das Hamburger Handballfest überlagert. Man brauche nur die Namen Storm und Jesper Nielsen, (Löwen Gesellschafter, d. Red.) in der Kieler Kabine zu erwähnen, dann stiege der Adrenalin-Spiegel bei seinen Spielern auf Höchststand, sagt der Isländer. "Meine Jungs wissen, dass die Mannheimer stets Dinge zu wichtigen Zeitpunkten hochkochen, um für Verunsicherung zu sorgen. Das empfinden sie als enorm unfair." Genau das hätten sie, so Gislason, auch schon vor den Champions-League-Spielen gegen Kiel so praktiziert "und das hat sich auch jetzt nicht verändert."

Für zusätzliche Motivation ist also erneut gesorgt, die Masseur Uwe Brandenburg noch kreativ unterstützt. Gislason hatte ein kleines Motivationsbild zum Training mitgebracht. Inhalt: Eine Psychologin fragt in Richtung Klient gewandt: "Weltherrscher mit drei Buchstaben?", die Antwort: "Ich!". Per Computer veränderte Brandenburg das Kärtchen, das jetzt mit neuem Wortlaut an der Kabinentür pappt. "Jesper, Weltherrscher mit drei Buchstaben?" Antwort: "THW!".

Im Mittelpunkt aber steht der Sport, und auf dem Parkett will der THW ins Finale einziehen, in dem Gislason den HSV erwartet. Mit diesem Gegner machten die Kieler in dieser Saison bisher gute Erfahrungen, drei Spiele, drei Siege. Gelingt's ein viertes Mal, würden die Kieler "Kannibalen" ihren Siegerreigen ganz sicher extrem ausgelassen tanzen.

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009)

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009:

HSV nimmt fünften Anlauf

Vier Mal waren die Hamburger in heimischer Umgebung beim Final Four dabei, nur ein Mal, 2006 gegen die SG Kronau Östringen (26:25), gelang der große Wurf. Im Handball-Krimi 2008 gegen den THW Kiel setzte es eine 29:32-Niederlage.

Der HSV-Weg zum Final Four führte über: SC Magdeburg II 40:28, TV Großwallstadt 36:27, ASV Hamm 41:25, GWD Minden 24:18.

Halbfinal-Gegner VfL Gummersbach wird, so Sportchef Christian Fitzek, sehr ernst genommen. "Wir sind nicht so naiv zu glauben, dass wir den leichtesten Gegner erhalten haben. Der VfL spielt eine hervorragende Rückrunde." Trainer Martin Schwalb bezeichnete Gummersbach gar als "Hecht im Karpfenteich." Personell können die Hamburger aus dem Vollen schöpfen, gestern sagte allerdings Dimitri Torgowanow mit einer Außenbandverletzung ab.

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009)

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009:

VfL Gummersbach ist Debütant

Altmeister VfL Gummersbach ist gemeinsam mit dem THW Kiel fünffacher Rekord-Pokalsieger - aber Debütant beim Final Four. Ihre erfolgreiche Pokalzeit hatten die Oberbergischen zwischen 1977 und 1985. Zu den fünf Titeln gesellten sich weitere zwei Finalteilnahmen.

Der VfL-Weg nach Hamburg: SG Köndringen-T. 42:25, TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck 34:21, TuS N-Lübbecke 27:18, HSG Nordhorn 25:24.

Für Adrian Wagner, ehemaliger THW-Außen und jetzt beim VfL erfolgreicher Flügelflitzer, ist das Turnier ein besonderer Höhepunkt. Wagner ist Hamburger. "Toll, ich freue mich natürlich besonders, hier zu spielen." Nach neunwöchiger Verletzungspause ist er rechtzeitig wieder fit geworden. "In Magdeburg habe ich den Test bestanden, es kann losgehen."

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009)

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009:

Löwen wollen endlich Zählbares

An Erfahrung fehlt es den Rhein-Neckar Löwen, die vor 2008 als SG Kronau/Östringen firmierten, nicht. Vier Mal standen sie in Hamburg im erlauchten Viererkreis. Bis auf zwei verlorene Finals sprang bisher nichts Zählbares heraus. Das soll in diesem Jahr anders werden. Man habe im Rückspiel des Champions-League-Halbfinales gezeigt, dass man den THW schlagen könne, sagt Trainer Wolfgang Schwenke. "Auch in Hamburg sind wir nicht chancenlos."

Der Löwen-Weg nach Hamburg: HBW Balingen-Weilstetten 33:24, MT Melsungen 32:30, SG Flensburg-Handewitt 27:26, HSG Düsseldorf 40:32.

Wie gewohnt dürfen sich die Mannheimer auf ihre Fans verlassen: 1500 Anhänger machen sich in Bahnen, PKW und Bussen auf den Weg in den Norden.

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009)

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009:

Final-Four-Splitter

Prämien - Der Gesamterlös der Veranstaltung wird durch fünf geteilt (Teilnehmer plus Handball-Bundesliga, HBL), rund 150 000 Euro soll es pro Team geben.

Schiedsrichter: Folgende Paare wurden nominiert: Bernd und Reiner Methe (Vellmar), Jürgen Fleisch/Holger Rieber (Ostfildern/Nürtingen), Ralf Damian/Frank Wenz (Bingen/Mainz).

Modus: Die Spiele werden bei Unentschieden nur einmal 2 x 5 Minuten verlängert, danach geht es sofort ins Siebenmeterwerfen.

Fernsehanstalten: 16 TV-Anstalten sind akkreditiert, es wird in über 60 Länder übertragen.

(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 09.05.2009)

 

TV-, Radio- und Internet-Tips:

  • NDR-TV-Logo TV: NDR
    • Sa., ab 13.00: HSV Hamburg - VfL Gummersbach (live)
    • Sa., ab 15.00: THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen (live)
    • So., ab 14.00: Finale live

  • SWR-TV-Logo TV: SWR
    • Sa., ab 15.00: THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen (live)

  • NDR 1 Welle Nord-Logo Radio: NDR 1 Welle Nord:
    • Sa., zwischen 6.00 Uhr und 10.00 Uhr: Vorberichte und Stimmen in der Sendung "Guten Morgen Schleswig-Holstein"
    • Sa., ab 14.30 Uhr: Live-Einblendungen THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen
      (geplante Einblendungen um 14.30 Uhr, 14.40 Uhr, 15.00 Uhr, 15.30 Uhr, 15.40 Uhr, 16.00 Uhr, 16.12 Uhr, 16.22 Uhr, 16.30 Uhr, 17.00 Uhr, 17.30 Uhr und 18.00 Uhr; Reporter ist Stefan Brasse)
    • So., 8.00 Uhr und 9.00 Uhr: Berichte und Stimmen in den Nachrichten
    • So., ab 14.00 Uhr: Live-Einblendungen vom Endspiel
      (geplante Einblendungen um 14.00 Uhr, 14.30 Uhr, 14.40 Uhr, 15.00 Uhr, 15.12 Uhr, 15.30 Uhr, 15.40 Uhr, 16.00 Uhr, 16.30 Uhr, 17.00 Uhr und 18.00 Uhr; Reporter ist Rudi Dautwiz)
    • Mo., zwischen 6.00 Uhr und 10.00 Uhr: Berichte mit Stimmen in der Sendung "Guten Morgen Schleswig-Holstein"; als Studiogast zwischen 8.30 Uhr und 9.00 Uhr: Stefan Lövgren
      Tip: Welle Nord kann man auch im Internet live hören!

  • NDR 2-Logo Radio: NDR 2:
    • Sa., ab 13.00 Uhr: Liveeinblendungen und Berichte von beiden Halbfinals
      u.a. in der NDR 2 Bundesligashow; Reporter ist Thomas Koos
    • So., ab 14.00 Uhr: Liveeinblendungen vom Finale Reporter ist Thomas Koos

  • NDRinfo-Logo Radio: NDR Info:
    • Sa.: Liveeinblendungen und Berichte von beiden Halbfinals
      immer "um fünf vor halb" im Sport sowie ausführliche Nachberichte im "Sportreport" um 18.05 Uhr; Reporter ist Thomas Koos
    • So., 18.05 Uhr: Ausführlicher Nachbericht im "Sportreport"
      Reporter ist Thomas Koos

  • Internet: Eine Übersicht über verschiedene Live-Ticker finden Sie auf unserer Live-Ticker-Seite.


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