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20./21.02.2013 - Letzte Aktualisierung: 21.02.2013 Champions League

VELUX EHF Champions League: THW mit kontrolliertem Erfolg zum Gruppenabschluss

CL, Gruppe B, 10. Spieltag: 20.02.2013, Mi., 19.00: HCM Constanta - THW Kiel: 25:28 (11:16)
Update #2 KN-Bericht und Spielbericht ergänzt ...

Niclas Ekberg (hier ein Bild aus dem Hinspiel) erzielte in Rumänien 6/5 Tore.
Klicken Sie zum Vergrößern! Niclas Ekberg (hier ein Bild aus dem Hinspiel) erzielte in Rumänien 6/5 Tore.
Der THW Kiel hat die Vorrunde der VELUX EHF Champions League mit einem Sieg abgeschlossen: Bei HCM Constanta in Rumänien spielten die Kieler eine kontrollierte Partie, in der sie jedoch zu früh einen Gang zurückschalteten, was die Gastgeber neun Minuten vor dem Ende dank ihres starken Torhüters Popescu zum 22:24-Anschluss nutzten. Dann wurde Thierry Omeyer eingewechselt, hielt zwei freie Würfe von den Außenpositionen, und der 28:25 (16:11)-Sieg war unter Dach und Fach. Bester Torschütze in Bukarest war Filip Jicha, der sieben Treffer markierte. Gut präsentierten sich über weite Strecken auch Andreas Palicka, der 15 Bälle parierte, und der sichere Siebenmeterschütze Niclas Ekberg, der fünf seiner insgesamt sechs Tore von der Strafwurflinie erzielte.
Ob der Sieg in Rumänien dem THW Kiel in der Endabrechnung der Gruppe B helfen wird, entscheidet sich erst am kommenden Sonnabend: Die Kieler benötigen am Sonnabend die Schützenhilfe des Tabellendritten Atletico Madrid (ESP), der beim Tabellenführer MKB Veszprem (HUN) gewinnen muss, wenn die Kieler noch Platz eins erklimmen wollen.

THW ohne Kapitän
In Bukarest, wo der rumänische Meister von der 300 Kilometer entfernten Schwarzmeerküste seine Heimspiele austrägt, musste THW-Trainer Alfred Gislason auf seinen Kapitän Marcus Ahlm verzichten, der aufgrund seiner Augenverletzung aus dem Sävehof-Spiel erst gar nicht die rund 2200 Kilometer lange Anreise angetreten hatte. Dafür hatte Gislason Nachwuchsspieler Rune Dahmke mit nach Rumänien genommen, der bei seiner zweiten Königsklassen-Berufung die ersten rund 150 Sekunden Spielzeit absolvieren durfte. Ein Torerfolg blieb dem Nachwuchsmann verwehrt: Dahmke hatte sich frech an den Kreis gemogelt, einen Jicha-Pass konnte er aber leider kurz vor Schluss nicht unter Kontrolle bringen.

Fünf-Tore-Führung zur Pause
Nach dem grandiosen 32:21-Erfolg im Spitzenspiel gegen Veszprem drei Tage zuvor, benötigten die Kieler einige Zeit, um sich in der recht frostigen Atmosphäre der nur mit rund 2000 Zuschauern gefüllten Sala Polivalenta, in der sich die 15 mitgereisten THW-Fans lautstark bemerkbar machen konnten, zu akklimatisieren. Nach der Führung durch Marko Vujin gaben die Gastgeber und ihr Torwart in den ersten Minuten den Ton an. Nachdem Dominik Klein, fünffacher Torschütze in den ersten 30 Minuten, in Überzahl an Popescu gescheitert war, erzielte Csepreghi mit einem wuchtigen Wurf das 4:2 (7.). Doch mit der Zeit wurde die offensive Kieler Abwehr sicherer, einen Steal von Ekberg verwandelte Klein im Gegenstoß zum Ausgleich (9.). Doch es sollte weitere neun Minuten dauern, bis der THW endlich wieder in Führung gehen konnte: Erneut war es Klein, der mit einem verwandelten Gegenstoß einen starken Endspurt der "Zebras" einläutete. In diesem zeigte Palicka, der zuvor ein wenig glücklos agiert hatte, starke Reflexe in Reihe. Im Angriff wurde die zuvor hohe Fehlerquote minimiert - mit einem 8:3-Lauf zog der THW bis zur Pause auf 16:11 davon.

Klare Dominanz bis zur 45. Minute
Nach dem Wechsel durfte Jicha verschnaufen - doch weil Narcisse mit drei unglücklichen Aktionen in die zweite Hälfte startete, war die Pause für den Tschechen nur von kurzer Dauer. Allerdings: Konsequenzen hatten die technischen Fehler im Angriff kaum, weil Palicka erst einen Gegenstoß von Angelovski entschärfte und wenig später gegen den ebenfalls frei vor ihm auftauchenden Simicu glänzend parierte. Weil aber auch Popescu einen Jicha-Gegenstoß über die Latte lenkte, gelang es den "Zebras" nicht, aus den gewonnenen Bällen Kapital zu schlagen. Nach einem Doppelschlag der Rumänen zum 15:18 (39.) hatten die Gastgeber nach einer weiteren Popescu-Parade sogar die Möglichkeit, weiter zu verkürzen. Doch gedankenschnell sprintete Christian Zeitz in den Abwurf, schnappte sich den Ball und verwandelte zum 15:19. Weil Ekberg weiter sicher vom Siebenmeterstrich agierte, und HCM insgesamt im Angriff auch zuviele Fehler produzierte, hatten die Kieler nach Jichas Gegenstoß zum 22:16 ihre Führung wieder auf sechs Tore ausgebaut (44.).

Constanta verkürzt - und Kiel bleibt ruhig
Doch offenbar schien diese Führung trügerisch, denn weiterhin ließen die "Zebras" in der Offensive beste Chancen aus. Weil das russische Schiedsrichtergespann Andrej Kaveshnikov/Petr Plotnikov zudem mit einigen mysteriösen Pfiffen aufwartete, schmolz der Vorsprung dahin. Mit einem 4:1-Lauf, der nur durch einen tollen Momir Ilic-Treffer nach Schneller Mitte unterbrochen wurde, stand es urplötzlich nur noch 23:20 (49.) für den THW. Für kurzzeitige Beruhigung sorgte Narcisse, der mit einem seiner unglaublichen Wackler in Unterzahl das 24:20 erzielte. Doch die Gastgeber ließen nun nicht mehr locker und nutzten die sich durch Kieler Fehler begünstigten Chancen konsequent: Simicu warf den Ball durch Palickas Beine zum 21:24 aus Sicht der Gastgeber in die Maschen, Popescu hielt erneut einen Jicha-Gegenstoß, was erneut Simicu mit dem 22:24-Anschluss bestrafte. Neun Minuten vor dem Ende schien die Partie zu kippen - doch dann kam Omeyer, schnappte sich erst einen Wurf von Toma und dann einen Ball des völlig freien Buricea. Im Gegenzug holte Rene Toft Hansen einen Strafwurf heraus, den Ekberg sicher zum 25:22 verwandelte. Dann klaute sich Sprenger einen zuvor geblockten Ball und bediente Jicha, der mit Wucht zum 26:22 (55.) einnetzte. Nach dem erneuten Anschluss durch Simicu war es dann der Tscheche, der seinen Außen Sprenger mustergültig bediente: Das 27:23 (58.) war die entgültige Entscheidung in einer Partie, die die "Zebras" über weite Strecken kontrolliert, in der sie sich aber gegen Ende das Leben selbst schwer gemacht hatten. Doch unter dem Strich blieb ein 28:25-Erfolg stehen - die Kür gegen Veszprem und die Pflicht gegen Constanta hatten die Kieler somit beide erfolgreich hinter sich gebracht.

Auslosung am Dienstag
Alle Informationen zur "VELUX EHF Champions League" finden Sie hier.
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Über die Positionen in der Gruppe B wird drei Tage zeitversetzt an anderer Stelle - nämlich in Ungarn - entschieden. Wer Gegner der Kieler im Achtelfinale sein wird, stellt sich erst am kommenden Dienstag heraus, wenn um 12.30 Uhr in der EHF-Zentrale in Wien die Auslosung stattfindet. THW-Fans, die sich das Gruppenticket mit aufgedrucktem Vorkaufsrecht gesichert haben, können gegen Vorlage der Originale von Donnerstag, dem 28. Februar, bis Mittwoch, dem 6. März, ihr Vorkaufsrecht für Achtelfinal-Tickets an den Kassen, an denen das Gruppenticket erworben wurde, einlösen. Der freie Vorverkauf beginnt am "Super-Karten-Sonnabend", dem 9. März, parallel zum Vorverkaufsstart des "Lufthansa Final Four". Von Kartenanfragen an die Geschäftsstelle bitten wir deshalb abzusehen!

Zwei Spiele innerhalb von 48 Stunden
Für die "Zebras" steht unterdessen ein ungewohnter Bundesliga-Marathon an: Nach der hoffentlich reibungslosen Rückreise am Donnerstagmorgen aus Rumänien reisen die Kieler am Sonntag im Mannschaftsbus nach Minden, wo ab 17.30 Uhr (live in Sport1) der starke Aufsteiger GWD den THW zum Pflichtspielduell erwartet. Nur etwas mehr als 48 Stunden später steht dann das nächste Spitzenspiel der DKB Handball-Bundesliga auf dem engen Terminplan der Kieler Handball: Zu Gast im heimischen Handballtempel Sparkassen-Arena sind am Dienstag um 20.15 Uhr (ebenfalls live in Sport1) die Füchse Berlin, die den "Zebras" im Hinspiel beim 26:26 den ersten Punktverlust nach zuvor 50 siegreichen Spielen zufügten. Es bleibt spannend!

 

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Champions League, Gruppe B, 10. Spieltag: 20.02.13, Mi., 19.00: HCM Constanta (ROU) - THW Kiel: 25:28 (11:16)

Logo HCM Constanta (ROU Flagge ROU):
Stanescu (1 Siebenmeter, 0 Paraden), Popescu (1.-60., 16 Paraden); Dragicevic, Humet Gaminde (1), Val Sancho (2), Simicu (5), Stavrositu, Toma (6/4), Sadoveac (2), Cutura (1), Angelovski (1), Adzic, Sabou (1), Csepreghi (2), Buricea (2), Criciotoiu (2); Trainer: Shundovski
Logo THW Kiel:
Omeyer (1 Siebenmeter und 52.-60., 3 Paraden), Palicka (1.-52., 15 Paraden); Toft Hansen (1), Sigurdsson (n.e.), Sprenger (2), Wiencek (n.e.), Ekberg (6/5), R. Dahmke, Zeitz (1), Palmarsson (n.e.), Narcisse (1), Ilic (4), Klein (5), Jicha (7), Vujin (1); Trainer: Gislason
Schiedsrichter:
Andrej Kaveshnikov / Petr Plotnikov (Russland)
Zeitstrafen:
Constanta: 6 (3x Val Sancho (5., 41., 56.), Criciotoiu (17.), Buricea (23.), Adzic (43.));
THW: 3 (Vujin (12.), Ilic (41.), Jicha (48.))
Rote Karte:
Constanta: Val Sancho (56., dritte Zeitstrafe)
Siebenmeter:
Constanta: 4/4;
THW: 5/5
Spielfilm:
1. Hz.: 0:1 (2.), 2:1 (3.), 2:2, 4:2 (7.), 4:4 (9.), 6:6 (13.), 8:8 (17.), 8:12 (23.), 9:13, 10:13 (26.), 10:16 (30.), 11:16;
2. Hz.: 12:16, 12:17 (32.), 14:18 (38.), 16:19 (41.), 16:22 (44.), 18:22 (47.), 18:23, 20:23 (49.), 20:24, 22:24 (51.), 22:26 (55.), 23:27 (58.), 24:28, 25:28.
Zuschauer:
ca 2.000 (Sala Polivalenta, Bukarest)

Kurzumfragen:

Wie schneidet der THW in der CL ab?
CL-Sieger 65.9%
Finale 22.3%
Halbfinale 8.6%
Viertelfinale 2.8%
Achtelfinale 0.5%
Anzahl Stimmen: 3154

 

 

Die anderen deutschen Europapokal-Teilnehmer

Für die drei Bundesliga-Vertreter im EHF-Pokal steht an diesem Wochenende der dritte Vorrundengruppen-Spieltag auf dem Programm.

Den Auftakt des deutschen EHF-Cup-Trios macht am Samstag um 19.00 Uhr Frisch Auf Göppingen. Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende bei Naturhouse La Rioja in Spanien stehen die Baden-Württemberger in der Gruppe A unter Druck - zumal die Mannschaft von Velimir Petkovic beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter RK Cimos Koper in Slowenien antreten muss. Am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr findet in Dänemark das Spitzenspiel zwischen Kim Anderssons KIF Kolding-Kopenhagen und dem Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen statt. Der Sieger dieser Partie dürfte bereits mit einem Bein im Viertelfinale stehen. Selbiges gilt für die Gruppe D, in der am Sonntag um 17.00 Uhr die beiden noch ungeschlagenen Teams HBC Nantes (FRA) und SC Magdeburg aufeinandertreffen.

In der Champions League ist besonders in der Gruppe A noch für Spannung gesorgt. Am Donnerstag hat die SG Flensburg-Handewitt (14:4 Punkte vor dem Spiel) beim russischen Meister Chehovski Medvedi (13:5) nach zwischenzeitlichem Vier-Tore-Rückstand noch ein 29:29 (13:14)-Unentschieden geholt und sicherte sich damit einen Platz unter den besten zwei Teams. Die besten Karten auf den Gruppensieg aber hat der mit Flensburg punktgleiche HSV Hamburg, der zudem ein um acht Treffer besseres Torverhältnis und mit dem kriselnden französischen Meister Montpellier AHB am Samstag den scheinbar leichteren Gegner besitzt - allerdings braucht Montpellier unbedingt einen Sieg, um nicht bereits in der Gruppenphase auszuscheiden. Der Anwurf in der Hamburger o2-World ist um 19.00 Uhr.

Für die Füchse Berlin ist in der Gruppe D bereits alles klar: Die Hauptstädter haben den zweiten Platz hinter Barcelona und vor Dinamo Minsk in der Tasche, unabhängig vom Ergebnis des letzten Heimspiels am Sonntag um 19.00 Uhr gegen Pick Szeged. Für die Ungarn allerdings könnte es, sollte Schaffhausen am Samstag in Zagreb doppelt punkten, noch darum gehen, sich den vierten Platz und das Achtelfinalticket zu sichern.

Alle drei Champions-League-Partien werden live auf Eurosport übertragen.

Alle drei Partien werden live auf Eurosport übertragen.

Alle Ergebnisse des CL-Spieltages finden Sie hier.

 

Aus den Kieler Nachrichten vom 21.02.2013:

Zäher Kieler Sieg in unterkühlter Atmosphäre

THW trotzte der Erkältungswelle mit einem 28:25 (16:11) gegen HCM Constanta
Bukarest. Handballmeister THW Kiel hat sein letztes Gruppenspiel in der Champions League gewonnen. Gestern setzte sich der Titelverteidiger in einer zerfahrenen Partie beim rumänischen Meister HCM Constanta mit 28:25 (16:11) durch und wahrte seine Chance, Tabellenführer MKB Veszprem noch vor der Ziellinie zu überholen.

Die hohen Anforderungen der Europäischen Handball-Föderation (EHF) an die Teilnehmer der Königsklasse führen zu teilweise bizarren Situationen. So dürfte für den HCM Constanta, dessen erster Wohnsitz die vier Busstunden entfernte Schwarzmeerküste ist, die Anreise zum Heimspiel anstrengender gewesen sein als für die Gäste. Da die eigene Halle den EHF-Regeln nicht entspricht, muss der rumänische Serienmeister seine internationalen Spiele in der 5200 Zuschauer fassenden "Sala Polivalenta" austragen.

In Bukarest ist das Team um den Ex-Kieler Milutin Dragicevic aber auch nur ein Gast, einer, der zudem auf europäischer Bühne nicht mithalten kann. "Die Rumänen begeistern sich für Sport nur dann, wenn die Mannschaft erfolgreich ist", sagt HCM-Pressesprecher Sorin Cealera. "Das sind wir in der Champions League leider nicht. Und außerdem glaubte keiner daran, dass wir Kiel schlagen können." Und nur dann hätten sie noch eine Chance gehabt, das Achtelfinale zu erreichen, was ihr erklärtes Ziel gewesen sei.

Um die Ränge halbwegs zu füllen, wurde der Handball-Nachwuchs eingeladen, Schulklassen durften auf der Tribüne sitzen, obwohl das Spiel nach hiesiger Zeit erst um acht Uhr angepfiffen wurde. Wer bezahlte, konnte dafür sein Kleingeld verwenden. THW-Manager Klaus Elwardt, der für 15 Fans Tickets besorgte, musste insgesamt lediglich 45 Euro auslegen. Die "Zebras" konnten sich gestern nicht nur auf ihre lautstarken Mini-Fanblock verlassen, auch die Herzen der rumänischen Jugend schlagen offensichtlich für die Weltstars im Team von Alfred Gislason.

Nach dem warmen Empfang für die Hauptdarsteller kehrte auf den Rängen aber schnell Ruhe ein, die Stimmung war phasenweise gespenstisch. Unterkühlt, und das in jeder Hinsicht. Dabei schlugen sich die sehr rustikal verteidigenden Rumänen, die im Hinspiel mit 14:35 untergegangen waren, wacker.

Auch weil die "Zebras" sehr mit sich beschäftigt waren und 17 technische Fehler ansammelten, ein ungewöhnlicher Wert für diese Mannschaft, in der allerdings auch Daniel Narcisse, Filip Jicha (beide erkältet) und Aron Palmarsson, der wegen Knöchelproblemen gar nicht zum Einsatz kam, nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren.

Doch stimmte die Konzentration, dann tat sich ein Klassenunterschied auf. Fundament des Erfolges war die stabile Deckung, hinter der Andreas Palicka lange ein gutes Spiel ablieferte. Erst in der 50. Minute nahm Gislason ihn vom Feld, brachte den ebenfalls erkälteten Thierry Omeyer, der die vergangenen Tage überwiegend schlafend verbracht hatte. Die Rumänen, auch begünstigt von kuriosen Pfiffen der russischen Unparteiischen, waren auf 22:24 herangekommen. Doch dann parierte ein offensichtlich ausgeschlafener Omeyer zweimal, Niclas Ekberg verwandelte seinen fünften Siebenmeter eiskalt, und Jicha machte mit seinem siebten Tor zum 26:22 alles klar.

"Wir hatten heute nicht den Schwung, den wir gegen Veszprem hatten, und haben unsere menschliche Seite gezeigt", sagte Jicha. Sollte Veszprem am Sonnabend im Heimspiel gegen Madrid nicht verlieren, würden der THW die Vorrunde als Zweiter abschließen und im Achtelfinale (Auslosung am Dienstag) auf einen Gruppendritten treffen. Ein brisantes Los wäre die SG Flensburg-Handewitt, die heute in Moskau punkten müsste, um das zu verhindern.

(von Wolf Paarmann, aus den Kieler Nachrichten vom 21.02.2013)


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