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17.03.2009 Bundesliga

Kieler Nachrichten: BM Valladolid fordert Titel und Geld

Aus den Kieler Nachrichten vom 17.03.2009:

Valladolid - Nach den Berichten über eine angebliche Schiedsrichterbestechung beim Handball-Europacupfinale im Jahr 2006 zwischen Medwedi Tschechow und BM Valladolid hat der spanische Verein nachträglich die Anerkennung als Titelgewinner gefordert. Wie Valladolids Vereinspräsident Dionisio Miguel Recio mitteilte, verlangt der Club zudem eine finanzielle Entschädigung.
BM Valladolid hatte damals im Hin- und Rückspiel des Finales um den Europacup der Pokalsieger gegen die Russen mit insgesamt einem Tor Unterschied verloren. Nach dem Rückspiel in Russland waren bei den deutschen Schiedsrichtern Frank Lemme und Bernd Ullrich 50 000 Dollar im Gepäck gefunden worden.

Der BM Valladolid verlangte nach spanischen Medienberichten von gestern, dass Medwedi Tschechow der Titel aberkannt und dieser den Spaniern zugesprochen wird. Die Forderung nach einer finanziellen Entschädigung begründete der Clubchef damit, dass der Verein wegen des entgangenen Cupsiegs nicht am europäischen Superpokal teilnehmen durfte.

Außerdem hätten die Sponsoren Einbußen erlitten. Der spanische Handballclub plädierte außerdem dafür, dass die deutschen Schiedsrichter auf Lebenszeit gesperrt werden. "Sie haben dem Ansehen des Sports und vor allem des Handballs geschadet", sagte Recio.

(aus den Kieler Nachrichten vom 17.03.2009)


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